• Rezension

    Ulla Scheler – Und wenn die Welt verbrennt

    Er ist ein Junge mit bunten Kreiden, der Menschen in Bildern auf dem Asphalt einfängt. Sie ist ein Mädchen mit einem dunklen Geheimnis, das niemanden an sich heranlässt. Felix und Alisa. Beide leben in ihrer eigenen Welt, bis sie sich durch Zufall begegnen. Und plötzlich ist es ausgerechnet Alisa, die Felix versteht wie niemand sonst. Zusammen sind sie stark, fast unschlagbar. Bis ein Haus brennt und Alisa von den Schatten der Vergangenheit eingeholt wird …   GEDANKEN ZU “UND WENN DIE WELT VERBRENNT“ Von Ulla Schelers Debüt „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ war ich vergangenes Jahr hin und weg. Und auch mit ihrem neuen Roman die Autorin erneut,…

  • Buchzitate

    Buchzitate: „Und wenn die Welt verbrennt“

    zur Rezension „Stell dir einen Film nur mit Statisten vor. Das ist Langeweile. Stell dir einen Film mit einer Hauptperson und sonst nur Statisten vor. Das ist Einsamkeit.“ S. 21 „Kennst du das Gefühl, kleiner Käfer? Die Monster sind am größten, wenn man die Hand schon auf dem Lichtschalter hat.“ S. 41 „Wie groß können die Schatten sein, die unsere Geschichten werfen? Sie wachsen mit der untergehenden Sonne, lange Streifen am Boden.“ S. 150 „Vermissen – das ist körperlich, als hättest du einen Abdruck auf mir hinterlassen, wie eine Kuhle im Kopfkissen, nur dass die Kuhle wehtut.“ S. 166 „Du kannst die Asche in Säcke schaufeln und den Rauch aus…