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Abgebrochen: „Das Jahr in dem ich dich traf“ und „Silber. Das zweite Buch der Träume“

Cecelia Ahern – Das Jahr, in dem ich dich traf

Jasmine liebt ihre Schwester und ihre Arbeit. Als sie für ein ganzes Jahr freigestellt wird, weiß sie überhaupt nicht mehr, was sie tun soll – und wer sie eigentlich ist. Matt braucht seine Familie und den Alkohol. Ohne sie steht er vor dem Abgrund. Jasmine und Matt sind Nachbarn, doch sie haben noch nie miteinander gesprochen. Da Jasmine so viel freie Zeit zu Hause hat, beginnt sie, Matt zu beobachten. Sie macht sich ihre Gedanken über ihn und fängt in ihrem Kopf Gespräche mit ihm an. Nur in echt will sie mit diesem Kerl nichts zu tun haben – dafür hat sie ihre eigenen, guten Gründe.  Doch dann beginnt ein Jahr voll heller Mondnächte, langer Gartentage und berührender Überraschungen – ein Jahr, das alles verändert.

Warum habe ich es abgebrochen?

Cecelia Ahern war bisher für mich ein Garant für gute, emotionale Bücher. Bei „Das Jahr, in dem dich traf“ ist meiner Meinung nach irgendwas schief gelaufen. Der erste Punkt, warum ich dieses Buch schließlich bei der Hälfte abgebrochen habe war, dass es mich schlichtweg gelangweilt hat. Für mich ist absolut nichts Spektakuläres passiert, die Handlung zog sich für mich hin, der sonst so gute Schreibstil wirkte diesmal zäh. Außerdem gibt es in dem Buch zig verschiedene Themen, der ganze Plot war verwirrend und ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung worum es eigentlich gehen soll. Sicher, ich habe es nicht zuende gelesen. Aber ich habe mir andere Rezensionen dazu durchgelesen und offenbar wird es nicht besser. Cecelia Ahern setzt oft auf die Liebe, was sie diesmal offenbar nicht getan hat, denn eine tiefgründige Lovestory war nicht erkennbar. Und zu guter Letzt hat mich Protagonistin Jasmine einfach nur von Anfang an genervt. Ich hoffe mit ihren künftigen Büchern, kann Frau Ahern wieder besser punkten.


Literarische Infos

Fischer Krüger | Februar 2015 | 384 Seiten | Einzelband | Taschenbuch | 14,99 EUR

Kerstin Gier – Silber: Das zweite Buch der Träume

Achtung Fortsetzung! Eventuelle Spoilergefahr zu Band 1!
Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an? Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchwork-Familie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben – sowohl tagsüber als auch nachts

Warum habe ich es abgebrochen?

Auch Kerstin Gier kennt man eigentlich als gute, erfolgreiche Autorin. Und den ersten Teil der Silber-Trilogie fand ich sogar richtg gut. Aber jetzt? Hier war ebenfalls ein großes Problem, dass ich die Handlung einfach langweilig fand und ich mich nicht motivieren konnte weiterzulesen. Zudem hatte ich diesmal einige Probleme mit Liv, die hier offenbar nur noch Henry im Kopf hat, sich oft einfach absolut sinnfrei verhält und auch keine richtige Entwicklung durchmacht. Die Handlung an sich kommt nicht wirklich in die Gänge, ständig wiederholt die Autorin Dinge aus dem ersten Band, sodass es mir teils wie ein Re-read vorkam. Offene Fragen werden nicht geklärt (klar, man ja soll weiterlesen), allerdings tauchen auch keine neuen Fragen auf, die Spannung erzeugen könnten. Damit werde ich die Reihe also nicht weiterverfolgen, obwohl ich die Idee mit dem Traumkorridor nach wie vor genial finde.


Literarische Infos

Fischer FJB | Juni 2014 | 416 Seiten | Band 2 | eBook | 17,99 EUR

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