Buchreihe: Die Luna-Chroniken

Band 1: Wie Monde so silbern | Band 2: Wie Blut so rot | Band 3: Wie Sterne so golden | Band 4: Wie Schnee so weiß
erschienen im Carlsen Verlag

Inhalt (nur Band 1)

Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …

Zusammenfassende Meinung

Die Luna- Chroniken – eine Reihe, die ich lange im Auge hatte, vor der ich aber gleichzeitig Angst hatte, weil ich nicht wusste, ob sie was für mich ist. Sie war etwas für mich. Und wie sie das war.

Marissa Meyer hat sich in allen vier Bänden klassischen Märchengeschichten bedient und diese in eine ferne Zukunft gesetzt. Im ersten Band lernt man Cinder kennen, ein Cyborg und eine Mechanikerin, deren Geschichte an Aschenputtel erinnert. In Teil zwei kommt die schlagfertige Scarlet hinzu, die mit ihren feuerroten Haaren an Rotkäppchen erinnert. Im dritten Band gesellt sich schließlich Cress dazu. Sie ist ein schüchternes Mädchen mit langen blonden Haaren, das jahrelang in einem Satelliten gefangen gehalten wurde und an Rapunzel erinnert. Schließlich lernt man im vierten Teil noch Winter kennen, die trotz Narben unglaublich schön ist und wie in Schneewittchen von ihrer Stiefmutter gehasst wird. Zu viert und mit einigen weiteren Freunden, wollen sie gegen Königin Levana von Luna kämpfen und ihrer Tyrannei ein Ende bereiten.

Die Märchenadaptionen sind alle auf moderne, ungewöhnliche aber sehr interessante Art und Weise umgesetzt worden. Die einzelnen Handlungsstränge sind perfekt miteinander verknüpft. Im ersten Teil „Wie Monde so silbern“ muss man sich erst an die neue Welt von Cinder gewöhnen, daher braucht es vielleicht etwas Einlesezeit. Jedoch ist man schnell von der Geschichte gepackt und möchte wissen, was es mit Luna und Königin Levana auf sich hat. Jedes der vier Mädchen und ihre Begleiter schließt man sofort ins Herz. Jede hat ihren eigenen, persönlichen Charakter ohne abgedroschen zu wirken. Jetzt, wo die Reihe beendet ist, fängt man sogar an, sie zu vermissen.

Wie erwähnt, kommt in jedem Teil eine weitere Protagonistin hinzu, jedoch rutschen die anderen dadurch nicht in den Hintergrund. Im Gegenteil, sie sind alle präsent wie eh und je. Manchmal sind die Geschichten etwas vorhersehbar, was der Gesamtstory aber nur wenig abverlangt. Jeder Teil birgt neue Gefahren, neue Probleme, neue Action. Aber auch Gefühle und ruhigere Szenen bringt Marissa Meyer mit ein. Die Luna-Chroniken ist eine Reihe, die sich immer weiter hochschaukelt, vor Spannung zum zerreißen ist und die man kaum mehr aus der Hand legen möchte.

Fazit

Die Luna-Chroniken ist eine Buchreihe, die man eigentlich nur lieben kann. Die klassischen Märchen wurden auf moderne Art umgesetzt und mit viel Spannung und Action versehen. Cinder, Scarlet, Cress und Winter schließt man sofort in sein Leserherz und beginnt sie augenblicklich zu vermissen, sobald die letzte Seite dieser Reihe gelesen ist. Von mir eine unbedingte Leseempfehlung und dem Tipp, es wenigestens zu versuchen, wenn man sich nicht sicher ist, ob die Reihe etwas für einen ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*