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Buchreihe: Paper-Trilogie

Band 1: Paper Princess. Die Versuchung | Band 2: Paper Prince. Das Verlangen | Band 3: Paper Palace. Die Verführung | erschienen im Piper Verlag

Inhalt (nur Band 1)

Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …

Zusammenfassende Meinung

Die Paper-Trilogie ist eine weitere Buchreihe, die die Gemüter der Leser mal wieder ordentlich erhitzt und die Meinungen gespalten hat. Lesen oder nicht lesen, dem Hype folgen oder gekonnt ignorieren, die Reihe hassen oder lieben. Ich persönlich mochte die Reihe und habe sie grundsätzlich gerne gelesen – auch wenn die Bücher im Verlauf schwächer wurden. Das hielt mich jedoch nicht davon, auch zu den Folgebänden zu greifen.

Charaktermäßig konnten die drei Bände eigentlich immer überzeugen. Besonders Ella schließt man schnell ins Herz. Sie ist taff, clever und vor allem schlagfertig. Und sie ist stark, denn egal wie oft sie hinfällt, sie steht immer wieder auf. Die fünf Royal-Brüder sind gesamt gesehen ebenfalls ziemlich cool. Schade ist nur, dass man von drei der fünf Brüder so gut wie nichts mitbekommt und diese im Verlauf der Bücher immer mehr zur Randfigur werden. Reed und Easton Royal bekommen dafür ziemlich viel Platz. Reed ist zwar nicht der Älteste macht dafür aber die Regeln. Besonders bei ihm braucht man viel Geduld, um die guten Seiten in ihm zu erkennen und die um ihn herum aufgebaute Mauer zum Einsturz zu bringen. Easton ist ein lustiger Typ und mit seiner Art und seinem ziemlich unwiderstehlichen Charme lockert er so manche angespannte Stimmung auf. Im Verlauf treten einige neue und alt bekannte Charaktere auf. Einige von ihnen mag sehr wie z.B. Ellas Freundin Valerie, andere dagegen könnten gerne auch wieder in der Versenkung verschwinden wie z.B. Callum Royals Freundin Brooke.

Ja, zugegeben: Auch Erin Watt erfinden das Rad mit der Paper-Trilogie nicht neu. Aber hey – so what? „Paper Princess“, der Auftakt der Trilogie, hat mich ziemlich überrascht. Ich hätte nicht erwartet, dass mich dieses Buch so in seinen Bann ziehen wird. Ein bisschen fühlt man sich hier wie in einer allabendlichen Daily-Soap, denn es gibt mehr als nur ein Problem. Tatsächlich ist man geneigt, hin und wieder einfach nur noch den Kopf zu schütteln.Ein paar Klischees werden zwar dabei bedient, über die kann man aber gegebenenfalls großzügig hinwegsehen. Unterhaltsam ist das Buch nämlich trotzdem.

Band 2 und 3 sind im Vergleich zum ersten Teil etwas schwächer. Die eine oder andere Szene zieht sich in den Folgebänden doch etwas in die Länge und manchmal bekommt man das Gefühl, sich im Kreis zu drehen. Auch über die Sache mit den Klischees kann man nicht mehr jedes Mal hinwegsehen, denn einiges wirkte dann doch an der einen oder anderen Stelle zu übertrieben oder zu sehr gewollt. Die Seifenoper bleibt dabei in jedem Teil präsent und man fühlt sich wie in einer Endlosschleife aus Liebe, Sex, Verrat, Intrigen und jede Menge Drama. Auch wenn die Folgebände nicht ganz mithalten konnten, so wollte ich trotzdem wissen, wie die Reihe endet und wie die zwei wirklich bösen Cliffhanger am Ende von Band 1 und 2 denn aufgelöst werden.

Fazit

Die Paper-Trilogie beweist ihren ganz eigenen Charme und entwickelt ihre eigene Sogkraft. Man muss das Genre vermutlich wirklich mögen, um sich auf diese Reihe einlassen zu können. Als Leser will man wissen, was da unter der Oberfläche brodelt, wie sich alles entwickelt, was noch passieren wird und wie sich schließlich alles auflösen wird. Zwar werden die Bände im Verlauf schwächer, aber das weiterlesen lohnt sich im Prinzip trotzdem. Weil man Ella, Reed und Easton so unglaublich ins Herz schließen wird. Und einfach aus dem Grund, um wirklich alle Fragen zu klären und um für sich selbst mit der Reihe und damit mit den Royals abschließen zu können.

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1 Comment

  • Reply Vivi

    Liebe Ela,
    Die Reihe klingt so gut und die Cover sind auch richtig schön! 🙂 Hoffe ich kann sie bald auch mal lesen
    Liebe Grüße, vivi

    12. Juli 2017 at 20:11
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