Die schönsten Buchzitate aus „Ewig und eins“

„Wenn ich etwas in den letzten Jahren gelernt habe, dann ist es das: Es gibt für das Leben kein Drehbuch. Niemand schreibt uns Happy Ends, niemand erlöst uns aus einer unangenehmen Situation mit dem Auftritt eines geliebten Protagonisten, niemand passt auf uns auf – und alles ist möglich. Vor allem das Unglück. Es ist sogar wahrscheinlicher.“ S. 52

„Manche Dinge sollte man einfach aussprechen, weil perfekte Momente ungefähr so selten sind wie geflügelte Einhörner.“ S. 83

„Weil es ohne dich kein ‚uns‘ gibt, weil du alles ewig machst und mich jeden Tag aufs Neue verzauberst.“ S. 91

„Es sind die Menschen, mit denen man sich umgibt, die das Leben mit Farbe und Musik füllen.“ S. 100

„Das Leben ist aber nicht einfach und das Gefühlsleben schon gar nicht. Da gibt es keine Vereinsfarben, denen wir zujubeln können, und keine Choreografie, die wir verinnerlichen, perfekt beherrschen und uns deshalb keinen Fehltritt leisten. Nein, überall sind Stolpersteine oder fehlende Sprossen auf der Leiter nach oben oder unten oder seitwärts.“ S. 121

„Ja, es gibt bessere Tänzer als mich, und ja, ich habe nicht in der ersten Reihe getanzt, aber wichtig ist nicht, dass man besser ist als die anderen, wichtig ist, dass man mit jedem Tag besser wird, als man gestern noch war. Zu oft lassen wir uns von der Meinung anderer Menschen aus dem Konzept bringen, statt auf die Stimme zu vertrauen, die uns Mut macht und uns anspornt: unsere eigene Stimme.“ S. 257

„Das Leben ist keine Autobahn. Manchmal tut es auch die Landstraße oder der Schotterweg.“ S. 264

„Es heißt, wenn man scheitert, soll man da hingehen, wo man angefangen hat, wo es gut lief, und nochmal von vorne anfangen. Die meisten machen das nicht, weil es zu anstrengend ist, weil es zu viel Kraft kostet und weil man sich vorher eingestehen muss, dass man gescheitert ist. Dabei verpassen wir vielleicht die größte und beste Chance unseres Lebens, weil sie sich als vermeintliche Niederlage tarnt.“ S. 309

„So fühlt sich Glücksein an. Denn  am Ende zählt doch nur, wer mit uns auf den Road Trip des Lebens gekommen ist.“ S. 316

 
© Piper Verlag

zur Rezension

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*