Die Sache mit den Hörbüchern

 

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit audible.de entstanden und wird daher gem. § 2 Nr. 5 TMG als Werbung gekennzeichnet. Meine Meinung zu Hörbüchern und zu audbile selbst bleiben davon jedoch unbeeinflusst. Ich stelle nach wie vor meine persönlichen Ansichten dar.


Ich war zugegeben nie der große Freund von Hörbüchern. Irgendwie hat mich das immer an meine Kindheit erinnert. Versteht mich nicht falsch – meine Kindheit war großartig und Hörbücher fand ich vor 20 Jahren echt sehr cool. Aber TKKG, Bibi Blocksberg und Co. wurden damals halt auch immer zum Einschlafen angemacht. Vermutlich dachte ich, wenn ich heute ein Hörbuch höre, dann werde ich direkt wieder einschlafen, so wie als Kind damals. Allerdings habe ich nach ein bisschen ausprobieren auch ein paar Vorteile von Hörbüchern entdeckt, sodass ich mittlerweile gar nicht mehr so stark abgeneigt bin.

 

Grundsätzlich finde ich ja Bücher besser …

Grundsätzlich. In der Uni würde mein Professor jetzt sagen: „Grundsätzlich heißt, dass es Ausnahmen gibt.“ Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich vermutlich immer zum Buch greifen. Erstens liebe ich es, mir Bücher ins Regal zu stellen. Die zweite Rolle spielt bei mir das Geld. Ich bin ehrlich, wenn ein eBook oder Hörbuch genauso viel (oder manchmal sogar mehr) kostet als die Print-Version, dann wähle ich immer das Buch.

Ebenfalls vorteilhaft bei Büchern ist für mich der Leserhythmus. Ich bin eine relativ langsame Leserin. Manchmal lese ich auch einen Satz zwei- oder dreimal, um ihn wirklich zu verstehen. Oder weil der Satz so unglaublich schön war. Diese Möglichkeit ist bei Hörbüchern etwas schwierig.

 

… aber Hörbücher haben auch ihre Vorteile.

Durch die Uni und meiner zusätzlichen Werkstudententätigkeit, ist es bei mir oft zeitlich eng, ein Buch zu lesen. Wie gesagt, ich bin auch nicht unbedingt immer die Schnellste, daher bin ich immer sehr glücklich, wenn ich es geschafft habe, ein Buch zu beenden.

Aus diesem Grund habe ich mir gedacht: „Okay, versuche ich es mal mit einem Hörbuch.“ Das muss man ja schließlich nur hören und kann ggf. noch nebenbei etwas machen. Also habe ich mich beim audible-Probemonat angemeldet und mir ein Hörbuch raugesucht. Der erste Vorteil liegt dabei klar auf der Hand – sobald ich mich bei audbile für ein Hörbuch entschieden hatte, wurde dies sofort auf mein Handy in die audible-App hochgeladen. Da man ja sein Handy heutzutage gefühlt eh überall mit hinnimmt, hat man das Hörbuch so gleich automatisch immer mit dabei – ohne schleppen eines Buches.

Ein weiterer Vorteil liegt wie angedeutet ebenfalls darin, dass man nebenbei noch etwas machen kann. Beim Putzen, beim Abwaschen, beim Autofahren, auf dem Weg zur Arbeit – in diesen Fällen sind Hörbücher für mich Gold wert geworden. Wenn ich keine Lust habe zu lesen, weil ich mich den ganzen Tag schon mit irgendwelcher Fachliteratur für die Uni rumgeschlagen habe, dann hilft so ein Hörbuch ebenfalls. Ich muss dann schließlich nicht schon wieder lesen, obwohl meine Augen schon total müde sind, sondern muss einfach nur zuhören.

 

Hörbücher

Eine gute Alternative

Audible (bzw. Hörbücher überhaupt) ist da also eine ziemlich gute Alternative für mich, falls ich mal wieder keine Zeit zum Lesen oder keine Lust auf ein Buch habe. Und die Auswahl ist echt riesig, da wird jeder fündig. Als einzigen Nachteil empfinde ich, dass man sich für den Abo-Preis von 9,95 € nur ein Hörbuch pro Monat downloaden kann. Jetzt mal ehrlich – wisst ihr, wie schnell so ein Hörbuch ausgehört sein kann? Das ist für mich dann total blöd, immer zwei oder drei Wochen warten zu müssen, bis ich das nächste downloaden darf.

 

Die Gefällt-mir-Garantie

Frei nach dem Motto:“ Komm, den Probemonat nutzen wir ordentlich aus“, habe ich mich im Probemonat direkt für Kerstin Giers aktuellen Roman „Wolkenschloss“ mit guten 10 Stunden Hörzeit entschieden. Leider hat mir das Buch so gar nicht zugesagt und ich habe es nach knapp 3 Stunden abgebrochen (Abbruch-Rezension folgt noch). Audible bietet aber den Vorteil, dass man das Hörbuch zurückgeben kann, wenn man feststellt, dass es einem doch nicht zugesagt. Also habe ich – ungeplanter Weise – auch gleich diese Funktion getestet. Hörbuch zurückgegeben, Gutschrift erhalten, neues Hörbuch von Kira Gembri ausgesucht. Vollkommen unkompliziert und in wenigen Minuten erledigt.

 

Fazit

Ich blogge seit fast 4 Jahren, aber erst jetzt habe ich auch die Vorteile von Hörbüchern entdeckt. Für mich stellen sie eine ziemlich gute Alternative dar, wenn es gerade mit dem Lesen nicht passt oder passen will. Sei es aus Zeitgründen, aus der berühmt-berüchtigten Leseflaute oder einfach aus Müdigkeit. Auch Bücher haben Vorteile und ich finde sie im Regal einfach wunderbar anzuschauen. Aber Hörbücher haben sich in vielen Fällen für mich auch als geeignet erwiesen. Übrigens: Mittlerweile schlafe ich bei Hörbüchern nicht mehr ein.

 

Was haltet ihr von Hörbüchern? Mögt ihr sie oder könnt ihr damit – wie ich lange Zeit – nicht wirklich etwas anfangen?

6 Kommentare bei „Die Sache mit den Hörbüchern“

  1. Freigeistbloggerin sagt: Antworten

    Ich höre auch Hörbücher, doch ich brauche teilweise sehr lange, weil ich fast nie Gelegenheiten habe sie zu hören und dann kommt es noch auf den Sprecher an;)
    Liebe Grüße
    Jenny

    1. Hallo Jenny,
      das stimmt, ein guter Sprecher macht auch immer viel aus. 🙂 Mit der Zeit ist auch immer so eine Sache. Meistens höre ich welche, wenn ich im Auto sitze und zu meinem Freund fahre. 🙂

      Viele Grüße, Ela

  2. Hallo Ela,
    sehr lange Zeit waren Hörbücher für mich kein Thema. Ich hab mal eins auf einem langen Flug in die USA ausprobiert, konnte mich nicht darauf konzentrieren, bin ständig gedanklich abgeschweift, und hatte das Ganze für mich abgeschlossen. Meine beste Freundin entdeckte dann im letzen Jahr Hörbücher für sich, und überredete mich, es doch mal mit einem Audible Probeabo zu versuchen. Schließlich war der damalige Versuch viele Jahre her. Außerdem beklagte ich mich immer, nicht genügend Zeit und Muße zu haben, mich mit einem Buch hinzusetzen und zu lesen. Gleich von meinem ersten Hörbuch („Unterleuten“ von Juli Zeh) war ich extrem begeistert. Sowohl von der Geschichte, als auch von der Sprecherin und dem Hören an sich. Seitdem bin ich fast schon zum „Junkie“ geworden. Ich warte nicht mehr nur auf mein monatliches Guthaben. Ich habe mir inzwischen unzählige Bücher downgeloaded. Niemals hätte ich in der Zeit seit September 2016 so viele Bücher gelesen. Ich liebe es, z.B. während der lästigen Hausarbeit, während Autofahrten oder auf meinen Walkingrunden einem Hörbüch zu lauschen. Außerdem entspannt mich das Hören. Und den Fernseher habe ich schon sehr lange nicht mehr eingeschaltet ;-). Abends im Bett funktioniert das Einschlafen mit dem 15-Minuten-Timer bestens. Ja, ich lese auch noch gebundene Bücher. Ich liebe Bücher zu sehr, um ihnen komplett abzuschwören. Ja, bei so manchem Buch denke ich mir, dass Lesen einen Vorteil hätte, weil man immer mal wieder zurückblättern, Sätze oder Passagen nochmal lesen kann. Kann man ja auch mit dem Hörbuch mit der Zurück-Funktion, ist aber doch etwas anderes. Dieser kleine Minuspunkt überwiegt aber für mich die vielen Vorteile die ich für mich persönlich beim Hören gefunden habe und ich möchte mein Abo nicht mehr missen 😉
    Viele Grüße
    Heidi

    1. Hallo Heidi,
      ich glaube, es kommt auch immer ganz stark auf die Geschichte und die Sprecher an, ob man sich auf das Hörbuch einlassen kann oder nicht. Bei „Wolkenschloss“ z.B. bin ich auch gedanklich immer abgeschweift. Bei Kira Gembri hatte ich dagegen keine Probleme. Die Vorteile bei Hörbüchern überwiegen ganz klar. Bei mir läuft mittlerweile auch ständig eins im Auto oder bei der Hausarbeit. Fernsehen gucke ich wie du ebenfalls sehr selten, daher sind Hörbücher auf jeden Fall eine gute Möglichkeit für Hintergrundgeräusche 🙂

      Alles Liebe, Ela

  3. Hi Ela,
    ich habe auch vor nicht allzu langer Zeit Hörbücher für mich entdeckt. Allerdings brauche ich für eins mehrere Wochen, da ich das wirklich nur höre wenn ich unterwegs oder am putzen bin. Ich habe zusammen mit meinem Freund einen Audible Account, er hört wesentlich mehr als ich, aber es gibt auch Phasen, in denen sich das Guthaben anstaut. Vielleicht kommt das bei dir auch noch 🙂 Ich finde es auch sehr gut, dass Audible auch englische Hörbücher anbietet. Eine andere gute Quelle für Hörbücher ist Spotify. Klar, da bezahlt man auch, aber ich habe Spotify wegen der Musik eh auf dem Handy. Es ist zwar doof, dass man den Stand nicht speichern kann und er somit manchmal verloren geht, allerdings ist die Auswahl ziemlich gut – ich habe in den letzten Monaten „The Stand“ von Stephen King gehört. Bei YouTube gibt es auch tonnenweise gratis Hörbücher.
    Liebe Grüße,
    Elli

    1. Hallo Elli,
      dadurch, dass mein Freund ich nicht zusammenwohnen und wir uns immer nur am Wochenende sehen, bin ich viel mit dem Auto unterwegs. Da lohnt sich so ein Hörbuch schon auf jeden Fall 🙂 Ich denke auch, dass es bei mir Phasen geben wird, in denen sich das Guthaben etwas anstaut. Gerade wenn ich in der Uni zu viel Stress mit den Klausuren habe ist kaum etwas anderes drin als lernen, lernen, lernen …
      Danke für den Tipp mit YouTube. Auf Idee bin ich noch gar nicht gekommen 😀

      Alles Liebe und einen guten Start in das kommende Jahr 🙂
      Ela

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