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Einen Blick auf … #3

Marissa Meyer – Wie Schnee so weiß (Carlsen Verlag – 848 Seiten)

Der Abschlussband der Luna-Chroniken „Wie Schnee so weiß“ ist – wie seine Vorgänger – spannungsgeladen und actionreich. Die Autorin erinnert in gutem Maße an die Ereignisse aus den vorherigen Bänden, sodass man auch nach längerer Zeit einen guten Einstieg in die Geschichte findet. Das Schöne: man ist sofort wieder in der Welt von Cinder, Scarlet, Cress und Winter und wird sofort von dem Sog gefangen genommen. Die Seiten fliegen förmlich dahin, weil man einfach wissen muss, wie es weitergeht und enden wird. Es entwickeln sich im Verlauf mehrere kleine Handlungsstränge, jedoch verliert man nie den Überblick über die Gesamthandlung. Und letztlich fügen sich diese vielen kleinen Handlungen mit dem gleichen Ziel zusammen: Königin Levana vom Thron zu stürzen. Das Ende selbst ist sehr befriedigend und lässt mich glücklich und mit einem Lächeln diese Reihe abschließen. Wer übrigens nochmal eine Gesamtmeinung zu der kompletten Reihe lesen möchte, kann dies gerne hier tun.
Bewertung: 5/5 Punkte

Ivonne Keller – Hirngespenster (Knaur Verlag – 416 Seiten)

Mit „Hirngespenster“ hat Ivonne Keller einen rasanten Roman geschrieben, der mit viel Spannung und einigen mysteriösen Ereignissen aufwarten kann. Trotzdem hat mir das Buch leider nur mäßig gefallen. Zum einen waren mir die Charaktere teilweise zu oberflächlich gehalten, sodass ich deren Handlungen und Beweggründe nicht immer verständlich fand. Ein anderer Punkt war, dass die Geschichte selbst immer mal wieder ins Stocken geriet, da einige Szenen mehr als einmal wiederholt wurden. Das hat meinen Lesefluss ziemlich gestört. Aber der letzte und wirklich entscheidende Punkt, warum mir das Buch schließlich nur bedingt gefallen hat, war das Ende. Ich habe das Buch grundsätzlich gerne gelesen und habe mich immer gefragt, was als nächstes passieren wird. Aber das Ende war für mich so an den Haaren herbeigezogen, dass ich das Buch einfach nur ziemlich unbefriedigend beendet habe. Schade, denn eigentlich kann Frau Keller schreiben.
Bewertung: 3/5 Punkte

Adriana Popescu – Paris, Clara und ich (CBJ Verlag – 42 Seiten)

In der weihnachtlichen Kurzgeschichte „Paris, Clara und ich“, die Adriana Popescu uns zu Weihnachten schenkte, gibt es ein kleines, herzliches Wiedersehen mit Emma, Vincent und dem wunderbaren Jeacn-Luc. Hierin erzählt er Emma und Vincent am Weihnachtsabend, wie er in den 50ern seine Clara kennen und lieben lernte. Dabei ist diese kurze Geschichte so voller Gefühl und liebevoller Worte, dass die Autorin es mal wieder schafft, jegliche Emotionen greifbar zu machen. Es macht wirklich Spaß, nochmal einen kurzen Ausflug nach Paris zu machen, sodass dieses Sequel ein Lächeln ins Gesicht und ein Glücksgefühl ins Herz zaubert. Übrigens: Die Geschichte muss nicht unbedingt zu Weihnachten gelesen werden, denn nur Anfang und Ende sind etwas weihnachtlich gehalten. Wer diese Kurzgeschichte also noch nicht kennt, sollte sie unbedingt lesen!
Bewertung: 5/5 Punkte

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3 Comments

  • Reply Vivi

    Liebe Ela,
    ich habe der Luna-Chroniken bisher nur den ersten Band gelesen und fand ihn gar nicht so schlecht. Aber irgendwie komm ich da nicht weiter. Vor allem aber wegen dem letzten Band, den ich dann ja lesen MUSS, wenn ich die Reihe weiter lese. Aber das Buch hat über 800 Seiten und eigentlich hört es bei mir bei knapp 600 auf. (solche Lese ich nur sehr ungerne) :/ Mal schauen.
    Liebe Grüße, Vivi

    18. Februar 2017 at 17:11
    • Reply Ela

      Liebe Vivi,
      schade, dass du dich da so von der Seitenzahl beeinflussen lässt, denn die Reihe ist wirklich toll. Klar sind 848 Seiten viel und je mehr Seiten desto länger liest man. Aber ich denke du solltest da vielleicht mal über deinen Schatten springen und auch dickere Bücher lesen, denn sonst verpasst du vielleicht wirklich tolle Geschichten 🙂 Aber das musst du ganz für dich selbst entscheiden 🙂

      Alles Liebe, Ela

      18. Februar 2017 at 20:08
      • Reply vivi

        Da du so darüber geschwärmt hast, werde ich wahrscheinlich weiter lesen. Bin ja auch erst bei Band 2 🙂

        18. Februar 2017 at 20:28

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