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Liest überhaupt noch jemand Rezensionen?

Gestern bin ich auf den Beitrag vom Blog Lesen in Leipzig gestoßen, der mich sehr zum nachdenken gebracht hat. Jennifer stellt darin nämlich die Frage, ob die Rezension einen Relaunch braucht? Da mich dieses Thema dann gestern sehr beschäftigte, habe ich jetzt kurzerhand beschlossen, meine Gedanken dazu niederzuschreiben.

Ich stellte mir dann nämlich auch die Frage: Liest überhaupt noch jemand die Rezensionen? Und wenn ja, werden diese vor oder nach dem Lesen des Buches gelesen? Ich persönlich halte es so und so. Ich lese Rezensionen meistens nur noch von Blogs, denen ich in Bezug auf Spoilerfreiheit vertraue und die ungefähr den gleichen Lesegeschmack teilen. Manchmal hilft es mir sogar bei der Entscheidungsfindung, ob ich ein Buch wirklich lesen möchte oder nicht. Zeit ist begrenzt, daher gehe ich mittlerweile etwas kritischer an meine Buchauswahl ran, als vielleicht noch vor 5 Jahren. Wenn ich auf Blogs eine Rezension sehe, zu einem Buch, das ich bereits gelesen habe, dann lese ich mir die Rezension oft trotzdem durch. Ich finde es immer sehr spannend, zu lesen, wie andere das Buch empfunden haben.

eine grafik

Jennifer geht zudem auf den fehlenden Austausch unter den Rezensionen ein. Zugegeben – die Kommentierqueen bin ich jetzt nicht. Ich nehme es mir so oft vor und dann denke ich mir immer: Was soll ich jetzt dazu schreiben? Es ist schwierig, über ein Buch  zu reden bzw. eine Rezension zu kommentieren, wenn man das Buch gar nicht kennt. Sich einfach nur für die Rezension und für den Tipp (oder Nicht-Tipp) zu bedanken kommt mir immer komisch vor. Aber manchmal reicht das ja vielleicht, einfach damit die Person weiß, dass wenigstens irgendjemand die Rezension gelesen hat?

Die Klickzahlen bei Rezensionen sind im Vergleich zu anderen Beiträgen oftmals geringer. Das Problem habe nicht nur ich, sondern Jennifers Beitrag nach zu urteilen, geht es da vielen so. Die Frage ist, liegt es an der Rezension selbst? Klar, Rezensionen müssen auf dem Blog bleiben, es ist schließlich ein Buchblog. Aber wie kann man, oder in dem Fall ich, die Rezension vielleicht interessanter gestalten?

Ich habe mir ein paar meiner Rezension durchgelesen und mir ist aufgefallen, dass ich oft viel über die Charaktere schreibe. Vermutlich, um nicht zu viel von der Handlung zu verraten. Ich will das Buch ja nicht zusammenfassen, sondern ihr sollt es selbst lesen. Aber irgendwann hatte ich mal auf Twitter einen Post gelesen (ich weiß leider nicht mehr von wem, sorry!), dass diese Person gar nicht so viel zu den Charakteren wissen will, sondern etwas zu dem Buch. Seitdem versuche ich etwas mehr auf die Handlung und den Schreibstil einzugehen. Also nicht auf die Handlung selbst, sondern viel mehr auf mein Empfinden. Dennoch, der Austausch fehlt nach wie vor.

eine grafik

Die Frage, die ich mir jetzt ebenfalls stelle: Was kann man an Rezensionen verändern, damit sie für den Leser des Blogs auch informativ, spannend aber gleichzeitig spoilerfrei bleibt? Eine Möglichkeit, die ich mir überlegt habe, wäre, meine Rezension zu unterteilen in „Das hat mir gefallen“ und „Das hat mir nicht gefallen“ und zu diesen Unterpunkten jeweils ein paar kurze Sätze/Stichpunkte zu liefern. Eine andere Idee wäre, die Rezension einfach komplett zu kürzen und mich nur auf die Handlung und mein persönliches Empfinden zu konzentrieren und allenfalls in ein, zwei Sätzen auf die Charaktere einzugehen. Oder aber man stellt einfach verschiedene Bücher eines Autors gegenüber? Oder ein Genre?

Es gibt keine Anleitung für eine „gute Rezension“, aber man kann ja versuchen, die Rezension für die Leser interessant zu gestalten. Daher sagt mir gerne mal eure Meinung:

  • Wann lest ihr Rezensionen – vor oder nach dem Buch? (Falls ihr überhaupt welche lest?)
  • Was interessiert euch in Rezensionen besonders?
  • Lest ihr lieber längere oder kürzere Rezensionen?
  • Würde euch eine der o.g. Alternativen gefallen/interessieren?

Ich bin gespannt!

EDIT: Offenbar hatte Jule von Jules Leseecke die gleichen Gedanken wie ich, denn sie hat heute ebenfalls einen Beitrag veröffentlicht: 7 Gründe warum sie keine Rezensionen liest. Unbedingt mal vorbeischauen.

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21 Comments

  • Reply Jule

    Hallöchen 🙂
    jetzt setzt du mich aber unter zeitlichen Druck. :O Ich hatte die letzten Tage auch einen kurzen Austausch mit Jennifer und schrieb ihr, dass ich mir bereits 2016 Gedanken darüber machte, warum ich keine Rezensionen lese. Daraus ist damals ein Beitragsentwurf geworden, den ich seit ein paar Stunden umschreibe und fertigstelle. Und dann taucht jetzt dein Beitrag dazu auf. 😀
    Wenn ich es schaffe, kommt er nachher noch online.
    Liebe Grüße
    Jule von JulesLeseecke

    8. Februar 2018 at 13:51
    • Reply Ela

      Hallo Jule,
      großes sorry!! Manchmal müssen meine Gedanken sofort raus und der Beitrag ist heute früh sehr spontan erschienen. Ich hoffe, du nimmst es mir nicht all zu übel 🙂

      Ich habe deinen Beitrag noch nachträglich verlinkt, da er wirklich super ist! Danke für die Ansichten 🙂

      Alles Liebe, Ela

      8. Februar 2018 at 17:53
  • Reply 7 Gründe, warum ich keine Rezensionen lese

    […] weiteren Beitrag zum Thema hat auch Ela von Literaturliebe. Schaut auch dort einmal […]

    8. Februar 2018 at 16:54
  • Reply Jana

    Ein sehr interessanter Beitrag, meine Liebe!
    Ich lese generell nur noch Blogposts, die mich interessieren. Also zuerst schaue ich nach der Überschrift und dann überfliege ich kurz meine Auswahl und schaue dann, ob ich alles lesen. Ich folge so vielen tollen Blogs, da schaffe ich nicht alles (und wenn das Thema mich nicht interessiert, warum sollte ich es dann lesen?) Und so mache ich das bei Rezensionen. Wenn mich das Buch interessiert (hier lese ich oftmals die Inhaltsangabe durch und entscheide dann), dann will ich mehr darüber erfahren. Ich lese auch gerne Rezensionen zu Bücher, die ich selbst schon gelesen habe, um zu sehen, ob ich den gleichen Eindruck habe, wie der andere Leser.
    Bei Youtube ist es auch so, dass die anscheinend bei Rezensionen weniger Klicks haben. Da mache ichs halt auch so. Und wenn ich eben die 10te Rezension vom gleichen Buch sehe, dann lese ich mir diese halt auch nicht mehr durch…

    Yeah, dann fühl ich mich weniger schlecht, wenn du ebenfalls bei der ersten Theorieprüfung durchgefallen bist 😀
    Haja zieh es durch, das packst du schon! Aber ich wusste von Anfang an, dass das nichts für mich ist… Berufschule hatte ich ja trotzdem!

    Haha ja ich finde es gruselig, wenn Pfarrer so gruselig vorlesen, predigen und singen… Und die ganze Stimmung und das gemeinsame AMEN… ohje ohje…
    Dm ist einfach genial xD

    Hab ich dich eigentlich schon mal gefragt, ob du bei unserem #Buchliebenetz mitmachen willst? Wir sind eine kleine Gruppe, die zusammen Beiträge posten (einmal im Monat zum 18.). Und da kann jeder teilnehmen bzw. eintreten und auch selbst sich einbringen bzw. auch mal aussetzen etc.

    8. Februar 2018 at 18:56
    • Reply Ela

      Hallo Liebes,
      danke für die Meinung 🙂 Ich gebe dir Recht, bei der 10. Rezension lese ich auch nicht mehr wirklich. Und klar, jede Rezension kann man auch gar nicht lesen. Ich lese da auch nur das, was mich interessiert – manchmal entscheide ich das sogar schon beim Buchtitel 🙂

      Nein, du hast mich nicht gefragt, aber das klingt interessant. Gibts da noch paar mehr Infos? 😀

      Alles Liebe, Ela

      9. Februar 2018 at 20:27
  • Reply Freigeistbloggerin

    Hi:)
    Ich finde das Thema mega interessant, denn ich habe auch einen Blog.
    Ich lese Rezensionen entweder wenn ich das Buch schon kenne oder wenn es ganz neu raus ist und ich mich sehr für die Meinung dr Blogger und Leser allgemein.
    Nachdem ein Buch mehr als 10 mal in ein paar Wochen oder Tagen als Rezension geschrieben wurde, habe ich nicht wirklich mehr Interesse daran, dann kann ich es nicht mehr hören wie toll alle die gehypten Bücher finden. Negative lese ich dagegen mehr, weil mich das warum interessiert.
    Ich lese außerdem gern etwas kürzere Rezensionen, da ich nicht so geduldig bin🙈 und schreibe deswegen auch kürzere.
    Ich mag auch gern solche Fakten Rezensionen, zb 5 Fakten warum mir das Buch gefallen hat.
    Sehr interessantes Thema. Werde vielleicht auch noch was dazu schreiben und dich verlinkten;)
    Liebe Grüße
    Jenny

    8. Februar 2018 at 20:23
    • Reply Ela

      Hallo Jenny,
      stimmt, wenn ein Buch zu oft rezensiert wird, lese ich die Rezensionen auch meistens nicht mehr, weil dann reicht es halt auch irgendwann mal wieder.
      Ich persönlich lese auch kürzere Rezensionen lieber, kann mich selbst aber irgendwie nie so richtig kurz fassen, da ich immer denke “der Aspekt ist noch wichtig und das ist bestimmt auch interessant” und so weiter.
      Danke für deine Meinung. Ich glaube, ich werde mein Rezensionskonzept nochmals überdenken und mich versuchen kürzer zu fassen oder auch mir auch mal die “Faktensache” durch den Kopf gehen lassen.

      ALles Liebe, Ela

      9. Februar 2018 at 20:30
  • Reply Denise

    Huhu, interessanter Blogpost. Ich werde mal direkt auf die jeweiligen Fragen antworten 😀

    – Wann lest ihr Rezensionen – vor oder nach dem Buch? (Falls ihr überhaupt welche lest?
    Ich “lese” keine Rezensionen. Wenn mich ein Buch interessiert gucke ich mir nur die Bewertung an. Leider habe ich oft Erfahrungen mit Spoiler gemacht. Ich lese auch keine Klappentexte bevor ich das Buch lese. Meistens bildet man sich schon nach dem Inhalt eine Meinung über das Buch. Oft weiß man schon wie das Buch verläuft, wenn man den Inhalt kennt.
    – Was interessiert euch in Rezensionen besonders?
    Die Bewertung 😀 Außerdem finde ich die Bilder meistens sehr schön (Also wenn der Blogger eigene Bilder macht und nicht nur das Cover verwendet)
    – Lest ihr lieber längere oder kürzere Rezensionen?
    Gar keine.
    Würde euch eine der o.g. Alternativen gefallen/interessieren?
    Ich würde es viel cooler finden wenn man eine Auflistung wichtiger Oberpunkte hat (zb. Charaktere, Handlung, Spannung, Setting…. ) und dann dahinter einfach eine Sternenbewertung. Damit kann ich viel besser nachvollziehen wie die Bewertung entsteht. Zu den Sternen kann man ja noch ein zwei Sätze schreiben. Das würde mir deutlich besser gefallen 🙂

    9. Februar 2018 at 6:05
    • Reply Ela

      Hallo Denise,
      schade, dass du gar keine Rezensionen liest. Ich persönlich finde sie manchmal sehr hilfreich, aber das bleibt ja jedem selbst überlassen 🙂
      Das mit den Klappentexten kenn ich aber auch. Ich lese sie mir zwar immer durch, aber in letzter Zeit hab ich auch oft das Gefühl, dass man dann die Story schon kennt oder sich das zu irgendwelchen anderen Büchern ähnelt. Das ist ja quasi auch schon eine Meinungsbildung. Interessante Sache, die Klappentexte erst gar nicht zu lesen.
      Bei den Bildern gebe ich dir auch recht, aber ich bin in dieser Hinsicht leider sehr untalentiert, daher gibts bei mir immer nur die Cover-Abbildung.

      Danke für deine Anmerkung zu den Sternebewertungen nach Kategorien. Ich will nicht komplett auf die Rezension verzichten und das Buch nur daran bewerten, sondern immer auch gerne eine Begründung geben. Aber am Ende unter das Fazit solch eine Punktebewertung anzubringen, ist sicherlich sehr cool.

      Alles Liebe, Ela

      9. Februar 2018 at 20:41
  • Reply Inga

    Hi Ela,

    kurz erst hierzu: “Sich einfach nur für die Rezension und für den Tipp (oder Nicht-Tipp) zu bedanken kommt mir immer komisch vor. Aber manchmal reicht das ja vielleicht, einfach damit die Person weiß, dass wenigstens irgendjemand die Rezension gelesen hat?” Auf jeden Fall! Ich freue mich immer, wenn ich abseits von Klickzahlen registrieren kann, dass jemand die Rezension gelesen hat.

    Zu ein paar deiner Fragen:
    # Wann lest ihr Rezensionen – vor oder nach dem Buch? (Falls ihr überhaupt welche lest?)
    Das entscheide ich intuitiv. In der Regel aber erst nach dem Lesen, besonders, wenn ich selbst noch darüber bloggen will – ich habe sonst Sorge, dass ich mich zu sehr am Aufbau oder an den Punkten anderer orientiere (unterbewusst) und will beim Schreiben völlig frei sein. Danach gucke ich, wie die anderen es gemacht haben und das sie über das Buch denken. 😉
    # Was interessiert euch in Rezensionen besonders?
    Eine kurze (!) Inhaltsangabe und die Meinung des Rezensenten.
    # Lest ihr lieber längere oder kürzere Rezensionen?
    Definitiv kürzere, sonst steige ich aus.

    Liebe Grüße!

    9. Februar 2018 at 17:31
    • Reply Ela

      Hallo Inga,
      danke für deine Meinung 🙂 Gut zu wissen, dass eine kurze Kommentierung unter der Rezension manchmal schon reicht. Wie gesagt – ich komme mir dabei immer komisch vor, aber ich gebe dir Recht – einfach nur ein netter kleiner Satz reicht ja manchmal. Und vermutlich freut sich darüber jeder Blogger.

      Ich lese eigentlich auch lieber kürzere Rezis, kann mich selbst beim schreiben aber nie wirklich kurz fassen. Ich glaube, daran muss ich mal arbeiten 🙂

      Hab ein schönes Wochenende.
      Alles Liebe, Ela

      9. Februar 2018 at 20:44
  • Reply Katharina

    Hallo Ela,
    Rezensionen werden bei mir zwar schon geklickt, aber deutlich seltener und kommentiert eigentlich nie. Wenn ich von meinem eigenen Verhalten ausgehe, dann kann ich es verstehen, denn ich selbst kommentiere Rezensionen selten, auch wenn ich versuche, dagegen zu steuern. Für mich macht das Kommentieren nur Sinn, wenn ich das Buch selbst gelesen habe, um dem Rezensenten zu sagen, wie ich es empfunden habe. Allerdings sind mir viele Rezensionen viel zu lang. Natürlich sollten Rezensionen nicht oberflächlich und inhaltsleer werden, aber vor allem wenn ich eine Rezension lese, um zu entscheiden, ob ich das Buch lesen will, wird mir sonst schon zu viel verraten (auch wenn es nicht unbedingt Spoiler sind). Jetzt bin ich auf jeden Fall selbst ins Grübeln gekommen, ob man an der Rezension nicht was verändern kann!
    Liebe Grüße,
    Katharina

    9. Februar 2018 at 21:28
    • Reply Ela

      Hallo Katharina,
      mir fällt es auch immer schwer eine Rezension zu kommentieren, wenn ich das Buch gar nicht kenne. Es ist aber interessant, dass du offenbar wie viele auch eher lieber etwas kürzere Rezensionen liest. Da werde ich wohl wirklich mal versuchen müssen, mich etwas kürzer zu fassen 🙂
      Danke auf jeden Fall für deine Meinung!

      Hab noch ein schönes Wochenende.
      Alles Liebe, Ela

      10. Februar 2018 at 14:06
  • Reply Jennifer

    Liebe Ela,
    schön, dass mein Beitrag dich angeregt hat. Ich bin gestern Abend eher zufällig über deinen Blogpost gestolpert, aber ich hoffe, dass es ok ist, wenn ich hier auch nochmal meinen Senf dazu gebe.
    Ich hab meinen Beitrag geschrieben, weil ich in letzter Zeit auf Twitter in viele Gespräche verwickelt war, in denen die geringen Klickzahlen und Interaktionen bei Rezensionen beklagt wurden. Es gibt ja viele Gründe, warum Menschen nicht so oft oder nicht zuerst Rezensionen lesen (ein paar zählst du selbst auf, die Angst vor Spoilern hält mich auch häufig ab, manchmal ist es auch simples Desinteresse, weil ich zB keine Krimis lese). Sich selbst und seine Art zu Schreiben immer mal wieder zu hinterfragen finde ich wichtig. Man sollte sich allerdings auch nicht zu sehr verbiegen, nur um Gelesen zu werden (keine Sorge, dass lese ich aus deinen Fragen nicht heraus, ich möchte es nur anmerken). Ich finde es hilfreich, wenn der Stil in Rezensionen immer mal wieder variiert, also nicht alle nach einem gleichen Muster gestrickt sind (erinnert mich zu sehr an Checklisten). Andere mögen das gerade, weil sie da wissen, was sie erwartet. Ich glaube, einen richtig guten Mittelweg gibt es da auch nicht. Bei allen Leser (wie ja auch bei uns Bloggern) kommen immer noch weitere Interessen hinzu. Was ich immer spannend finde an Rezensionen ist, dass sie manchmal auch Wochen, gar Monate nach der Veröffentlichung gelesen werden. Passiert mir bei reinen Geplauder-Beiträgen, die anfangs viel kommentiert werden, dagegen eher seltener. Ich glaube, Rezensionen sind ein wichtiger Teil von Buchblogs und ich hoffe, dass sie nicht aussterben. Aber ich finde es schön, wenn man sich selbst hin und wieder überlegt “Was tue ich eigentlich? Wie? Und vor allem – warum?”
    Vielen Dank für deine interessanten Überlegungen, die ich noch nachträglich verlinken werde 🙂
    VG Jennifer

    9. Februar 2018 at 23:19
    • Reply Ela

      Liebe Jennifer,
      das stimmt, wenn mich ein Genre absolut nicht interessiert, lese ich auch keine Rezensionen. Es aber wirklich schwierig da einen guten Weg zu finden, eine Rezension zu kommentieren. Wie gesagt, wenn ich das Buch schlichtweg nicht kenne ist es immer etwas schwierig da mitzureden und hinterher.. ja da ist es wie du sagst – niemand macht sich die Mühe und sucht dann nochmal die Rezension raus, es sei denn man stolpert da eher zufällig nochmal über eine Rezension zu dem Buch.

      Klar verbiegen sollte man sich nicht, aber sich selbst und sein Schreiben zu hinterfragen ist nicht verkehrt. Aber man kann ja wie du es so schön sagst, auch immer mal variieren. Ein paar Ideen lassen sich da bestmmt umsetzen, inwiefern dann mehr kommentiert wird, lässt sich ja nie sagen. Aber der Versuch ist es wert 🙂

      Danke auch noch für die nachträgliche Verlinkung 🙂

      Hab noch ein schönes Wochenende.
      Alles Liebe, Ela

      10. Februar 2018 at 14:11
      • Reply Jennifer

        Liebe Ela,
        natürlich schaden Abwechslung und Sorgfalt nie 😀 Auch für einen selbst bleibt es ja spannender, wenn man sich mit seinem Blog entwickelt – auch was die Rezensionen angeht 😉
        Ich meinte nur, dass ich durchaus beide Seiten der Medaille irgendwie nachvollziehen kann… 🙂
        VG Jennifer

        13. Februar 2018 at 22:56
  • Reply Braucht das Konzept Rezension ein Relaunch? | Lesen in Leipzig

    […] Liest überhaupt noch jemand Rezensionen? von Ela [Literaturliebe] […]

    9. Februar 2018 at 23:33
  • Reply Madame Lustig

    Toller Beitrag, liebe Ela, vielen Dank dafür! <3
    Ich selbst habe vor einiger Zeit meinen Rezensionsaufbau so abgeändert, dass er dem entspricht, was ich bei anderen gerne lese bzw lesen würde. Genauer heißt das: früher bin ich in meinen Rezensionen ausgiebig auf den Schreibstil, die Figuren, die Thematik und die Botschaft eingegangen, aber ich merkte irgendwann, dass mir das selbst so überhaupt gar keinen Spaß gemacht hat. Es erinnerte mich zu sehr an den Deutschunterricht früher in der Schule und gab in meinen Augen zudem viel zu wenig von meinen eigenen Leseeindrücken wieder. Dabei wollte ich genau das aber immer tun! Ich wollte auf meinem Blog meine Begeisterung für Bücher teilen und andere damit anstecken und so kam es, dass ich in meinen Buchbesprechungen (Rezension sage ich bei mir kaum noch, ich finde, das schränkt wieder sehr ein) auf nichts bestimmtes mehr eingehe, sondern 2/3/4 Dinge erwähne, die mir zu der Geschichte in den Kopf schießen und dazu dann meine Gedanken aufschreibe.

    Ich selbst lese viel Rezensionen, allerdings keine, die das Buch halb auseinander nehmen. Ich will wissen, was der Rezensent beim Lesen empfunden und gedacht hat und keine langweiligen Fakten. Auch mag ich keine langen Rezensionen. Da lese ich dann zugegebenermaßen einfach nur das Fazit oder klicke direkt weg.

    Ganz liebe Grüße,
    Maike

    11. Februar 2018 at 14:11
    • Reply Ela

      Hallo Maike,
      das stimmt, mir ist bei meiner Durchsicht auch aufgefallen, dass ich viel auf Handlung und Schreibstil eingehe. Eigentlich ist das total schwachsinnig, daher werde ich mir zukünftig überlegen, wie ich die Rezension anders gestalte. Ich mag z.B. meine Idee mit der Unterteilung in “hat mir gefallen” und “hat mir nicht gefallen”, aber da weiß ich noch nicht genau, wie ich das umsetze. Deine Idee finde ich aber auch sehr spannend. Man könnte ja auch einfach 3-5 Schlagworte in die Rezension setzen und dann dazu kurz was sagen.

      Das mit den kürzeren Rezensione lese ich viel, da werde ich mich wohl mal zusammenreißen und kürzer fassen müssen 😀

      Danke für deine Meinung!
      Alles Liebe und schönen Sonntag noch, Ela

      11. Februar 2018 at 16:45
  • Reply Franzi

    Ich tu mich da bei mir auch so schwierig. Habe aber die sache mit der Einteilung ja schon lang aufgegeben udn schreibe einfach, wie es grade so läuft quasi^^. Ich kann dir aber irgendwie gar keine Hilfe sein, weil ich das gar nicht pauschal sagen kann, wenn ich eine Rezension gut finde und wann nicht. Ich mag tatsächlich eher die, die mehr eigene Meinung und wie das Buch so rüberkam haben als die mit striktem Aufbau. Hängt aber auch vom Blog und Buch ab. Kenn ich das Buch schon, dann ist auch das “stikter” Aufbau Ding gut, kenn ich es noch nicht, mag ich sogar leiber die eher ausschweifenden die ein bisschen transportieren was das Buch auch transportiert, für den Blogger zumindest. Aber kurz oder lang ist mir immer egal – für mich ist wichtig, sag so viel, wie du sagen musst/willst aber kürzer und blähe nicht unnatürlich :D. Jaa große Hilfe stimmts?^^.

    glg Franzi

    17. Februar 2018 at 18:01
    • Reply Ela

      Ja, ja ich glaube tatsächlich ein richtiges Konzept gibt es eh nicht. Letztlich kann man es eh nicht allen Recht machen, das war schon immer so xD Eine großartige Einteilung habe ich auch nicht, aber ich habe dennoch eine grobe Idee, wie ich die Rezensionen zukünftig umsetze. Kürzer werden die zwar vermutlich nicht, aber es soll zumindest etwas übersichtlicher werden.

      Die eigene Meinung finde ich auch wichtig, als nur irgendwas aus dem Buch wiederzugeben. Manchmal scheitere ich zwar daran, weil ich immer Angst habe zu viel zu verraten, aber letzlich sind wir hier ja nicht im Deutschunterricht 😀

      Danke trotzdem für dein Kommentar 😀

      Alles Liebe, Ela

      17. Februar 2018 at 20:13

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