Meine Jahreshighlights 2017

Dieses Jahr werde ich die Jahreshighlights etwas anders gestalten. Die letzten Jahre habe ich immer mit Kategorien gearbeitet. Die letzten Jahre habe ich aber auch ungefähr fast doppelt so viel gelesen, sodass ich da für die Kategorien mehr Auswahl hatte. Für dieses Jahr habe ich mir überlegt, dass ich euch einfach nochmal die Bücher zeige, die 5 Punkte oder den Buchliebe-Status erreicht haben und kurzes Fazit dazu gebe.

Tammara Webber | Einfach. Liebe.

„Einfach. Liebe.“ ist eine schöne und gut umgesetzte Mischung aus Liebe, Gefühl und Leidenschaft. Ich mochte die Geschichte vor allem, weil sie ganz ohne große Klischees auskommt und sehr realitätsnah ist. Die Handlung ist gut aufgebaut, sehr spannend und konnte mich wirklich begeistern.

Juliet Ashton | Das Glück wohnt in der Ivy Lane

„Das Glück wohnt in der Ivy Lane“ ist ein bezaubernder Roman mit einer klugen Handlung und vielen reifen, nachdenklichen Themen. Die Geschichte hat einen guten Spannungsbogen und ehe es droht langweilig zu werden, überrascht Juliet Ashton mit einigen unvorhergesehenen Wendungen. Dieses Buch ist eins der leiseren Art, das aber wirklich Spaß macht zu lesen.

Catherine Lowell | Die Kapitel meines Herzens

„Die Kapitel meines Herzens“ ist eine gelungene Mischung aus Klassik und moderner Romantik. Ein intelligenter, witziger und charmanter Roman, der durch eine ungeschickte aber wirklich sehr liebenswerte Protagonistin abgerundet wird. Dieses Buch ist eine literarische Reise in die Welt der Brontë-Schwestern und deren Werke, womit ich ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden hatte.

Ulla Scheler | Und wenn die Welt verbrennt

Wie das damalige Debüt der Autorin ist auch Ulla Schelers aktuelles Werk „Und wenn die Welt verbrennt“ eine außergewöhnliche Geschichte, die mich sofort begeistert und in den Bann gezogen hat. Es ist eine nachdenkliche, bildliche Story der ruhigeren Sorte, die dennoch auf ihre eigene Art spannend ist. Der besondere Schreibstil Schelers und die interessanten, tiefgründigen Charaktere runden diese Geschichte ab.

Lucy Clarke | Die Bucht, die im Mondlicht versank

„Die Bucht, die im Mondlicht versank“ war mein dritter Roman von Lucy Clarke und auch mit diesem konnte sie mich im letzen Jahr überzeugen. Mit ihrem tollen Schreibstil lässt sie einen in diese Geschichte eintauchen und Schicht für Schicht die vielen kleinen Ungereimtheiten aufdecken. Man sollte den Werken von Lucy Clarke unbedingt eine Chance geben und diese faszinierende Eigendynamik von der Autorin und ihren Geschichten selbst entdecken.

Kira Gembri | Wovon du träumst

„Wovon du träumst“ ist ein Jugendbuch, das viel Humor, liebevolle Charaktere und eine interessante Handlung aufweist. Das Thema rund um Emilia wurde von der Autorin gut recherchiert und mit viel Feingefühl umgesetzt. Die Handlung und die Charaktere haben genügend Zeit und Raum, um sich zu entwickeln, was mir immer besonders gefällt.


Ava Reed | Wir fliegen, wenn wir fallen

„Wir fliegen, wenn wir fallen“ ist eine herzerwärmende und wunderschöne Reise nach dem Leben und nach sich selbst, die sehr viel Gefühl und Tiefgang bietet. Dies ist eine Geschichte, in die man sich problemlos fallen lassen kann, bei der man die Zeit vergisst und die in meinem Regal immer einen Platz haben wird, weil ich sie von der ersten bis zur letzten Seite zauberhaft fand.

Erin Watt | Paper Princess. Die Versuchung

Mit „Paper Princess. Die Versuchung“ verbrachte ich durchaus einige unterhaltsame Stunden. Das Buch übte auf mich eine Sogwirkung aus, die mich durch die Seiten fliegen und immer weiterlesen ließ. Erin Watt konnte mich mit dem Auftakt der Paper-Trilogie nicht nur überraschen und überzeugen, sondern ließ mich aufgrund der fiesen Cliffhanger auch noch sehr auf den Folgeband warten.

Ruta Sepetys | Salz für die See

„Salz für die See“ empfinde ich als ein wertvolles Stück Zeitgeschichte. Eine Geschichte, die zu keiner Sekunde langweilig ist, sondern in einen wunderbaren Roman mit starken fiktiven Charakteren gepackt wurde. Auf 400 Seiten habe ich dabei fast mehr erfahren, als in einem halben Jahr Geschichtsunterricht. „Salz für die See“ war 2017 der Roman, der mich am meisten berührt und bewegt hat und in mir noch sehr lange nachhallte.

Melina Royer | Verstecken gilt nicht

„Verstecken gilt nicht“ beschäftigt sich auf interessante, humorvolle Weise mit dem Thema Schüchternheit und ist gar nicht mal nur für Schüchtere gedacht. Es geht nämlich nicht nur darum, seine Schüchternheit zu überwinden, sondern auch darum, dem eigenen Körper mal eine Pause zu gönnen. Melina Royer gibt einem wertvolle und interessante Tipps und Anregungen mit auf den Weg, die einen motivieren und Mut machen. Ich habe bisher noch nie wirklich ein Sachbuch gelesen, aber wenn alle so gut sind, wie das von Melina Royer, sollte ich definitiv öfter zu welchen greifen.

Laura Kneidl | Berühre mich. Nicht.

„Berühre mich. Nicht.“ war nach sehr langer Zeit mal wieder ein New Adult Roman, der mich durchweg fesseln konnte und den ich fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich habe die Protagonisten sehr schnell in mein Herz geschlossen, mit ihnen gelitten und gehofft. Die Autorin hat eine authentische Geschichte mit einem realistischen Verlauf geschaffen, der nie langweilig wurde.

 

Das waren sie also – meine Highlights aus dem vergangenem Jahr. Kennt ihr eins der Bücher oder wollt ihr noch eins davon lesen? Welche Bücher konnten euch 2017 begeistern?


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