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Christina Lauren – Beautiful Bastard

Chloe Mills weiß, was sie will. Doch auf dem Weg zum Traumjob stellt sich ihr ein Problem in den Weg: ihr Boss Bennett Ryan. Perfektionistisch, arrogant – und absolut unwiderstehlich. Ein verführerischer Mistkerl! Bennett Ryan weiß, was er will. Und dazu gehört garantiert keine Affäre mit seiner sexy Praktikantin, die ihn mit ihrem unschuldigen Lächeln in den Wahnsinn treibt. Trotzdem kann er Chloe einfach nicht widerstehen. Er muss sie haben. Überall im Büro. Gemeinsam verfangen sie sich in einem Netz aus Lust, Gier und Obsession…

MEINE MEINUNG

‚[…] Aber diesmal ist es so, dass ich absolut keine Kontrolle über mich habe, wenn ich mit ihm zusammen bin. Ich meine, ich mag ihn noch nicht mal, und doch …. kehre ich immer wieder zu ihm zurück‘ S. 146

Ich bin etwas unschlüssig was ich euch zum Buch und der Handlung sagen soll. Denn das Problem ist, dass es so gut wie keine Handlung gibt. Das Buch besteht zu 95 % nur daraus, dass die zwei Hauptprotagonisten Sex haben. Als Vorspiel scheint es sie unglaublich anzumachen, sich zu streiten, dem anderen Beleidigungen an den Knopf zu knallen, nur um anschließend an wirklich jedem Ort in jeder denkbaren Stellung Sex zu haben. Dass Chloe Mills und Bennett Ryan sich eigentlich nicht leiden können, ist bereits nach wenigen Sätzen klar. Trotzdem können sie nicht die Finger voneinander lassen. Ohne lange Vorrede wird der erste gemeinsame Sex gleich im Konferenzraum „abgehalten“. Von an da reiht sich Sexszene an Sexszene. Bis auf den eigentlich gegenseitigen Hass aufeinander bleibt jegliches Gefühl auf der Strecke und die Handlung oberflächlich.

Chloe Mills weiß im Grunde was sie will: Ihr Praktikum bei ihrem launischen Chef überstehen und ihren Abschluss machen, für den sie jahrelang hart gearbeitet hat. Nur wenn es um die Beziehung zu ihrem Chef geht, weiß sie scheinbar nicht mehr so richtig, was sie möchte. Bennett Ryan ist selbstverständlich gutaussehend, erfolgreich und hat es sich offensichtlich zur Aufgabe gemacht, seiner Praktikantin das Leben so unangenehmen wie möglich zu machen. Blöd nur, dass er sich trotzdem zu ihr hingezogen fühlt und sich sicher ist, nur diese eine Frau in seinem Leben zu wollen. Die Charaktere bleiben sehr oberflächlich und sind nicht sonderlich gut ausgearbeitet. Die wenigen Nebencharaktere sind an dieser Stelle nicht mal erwähnenswert, denn sie bleiben genauso farblos und man vergisst sie sehr schnell wieder.

Das Buch wird aus der Sicht von Chloe und Bennett geschrieben. Man merkt daran besonders gut, was der andere gerade denkt oder wie die Sicht der jeweiligen Situation war. Es ist sehr schnell zu lesen und man merkt kaum, dass hier zwei Autorinnen am Werk waren, denn die Übergänge sind sehr flüssig.

ABSCHLUSSWORT

Etwas weniger Sex, etwas mehr Handlung und das Buch wäre sicherlich nicht schlecht gewesen. Die komplette Geschichte war viel zu oberflächlich gehalten und etwas mehr Gefühl hätte auch nicht geschadet. So haben die zwei Autorinnen das Potenzial dieser Geschichte leider ungenutzt gelassen.

2/5 Punkte


LITERARISCHE INFOS

Mira Taschenbuchverlag | August 2014 | 300 Seiten | Band 1 | Taschenbuch | 8,99 EUR | übersetzt von Mette Friedrichs

Band 1: Beautiful Bastard | Band 2: Beautiful Stranger – Band 3: Beautiful Player

Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Mira Taschenbuchverlag für das Rezensionsexemplar!
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2 Comments

  • Reply Vivi

    Wie schade, dass dir (und vielen anderen) das Buch nicht gefallen hat 🙁
    Aber so ist das irgendwie immer mit gehypten Büchern..
    Ganz liebe Grüße, Vivi

    21. September 2014 at 17:51
  • Reply Ela Leselounge

    Wahrscheinlich geht man dann einfach mit zu hohen Erwartungen daran, keine Ahnung. Hab auch schon viel Gutes darüber gelesen aber ich fand es einfach nur schlecht..
    Liebe Grüße Ela

    21. September 2014 at 18:48
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