1.000 Fragen an mich selbst #11 und #12

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187. Wie gut kennst du deine Nachbarn?
Gar nicht. Im Studentenwohnheim ist eh ein ziemliches Kommen und Gehen. Bei über 50 Bewohnern bekommt man es oftmals nicht mal mit, wer gerade ein- oder auszieht.

188. Hast du oft Glück?
Inwiefern Glück? Im Leben, beim Spielen? Also bei manchen Fragen bräuchte ich echt eine engere Definition. Aber ich schätze mal, ich habe nicht wirklicht oft Glück. Weder bei (Gewinn-)Spielen oder sonst was. Auch so habe ich mir – wie vermutlich viele andere auch – alles in meinem bisherigen Leben hart erarbeitet.

189. Was machst du anders als deine Eltern?
Ich studiere. Und ich möchte – zumindest zum jetzigen Zeitpunkt – weder heiraten noch Kinder bekommen.

190. Was gibt dir neue Energie?
Eigentlich jeder neue Tag.

191. Warst du in der Pubertät glücklich?
Mal abgesehen von den ganzen Hormon- und Stimmungsswankungen – ja.

192. Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?
Silvester. Wobei – um drei Uhr früh im Bett zu sein, ist ja nun auch nicht wirklich durchmachen, oder?

193. Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?
Mit Urlaub. Die nächsten Reiseziele planen, an vergangene Urlaube zurückdenken, überlegen, was ich alles noch sehen möchte…

194. Blickst du dich oft um?
Jein. Wenn ich unterwegs bin, geht es eigentlich, aber sobald ich bspw. in der Bahn sitze geht mein Blick schon in alle Richtungen.

195. Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?
Dass ich ohne Abi studiere. Ich verheimliche das nicht bewusst, weil es mir egal ist, ob ich nun mit oder ohne Abi studiere. Aber die meisten Leute gehen einfach davon aus, dass wenn man studiert, auch automatisch das Abi hat. Was viele ebenfalls nicht wissen ist, dass ich früher einen anderen Geburtsnamen hatte. Meine Eltern sind geschieden und bei der zweiten Heirat meiner Mutter habe ich den anderen Namen mit angenommen, woraufhin meine Geburtsurkunde geändert wurde.

196. Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?
Es gab früher Diskussionen darüber, dass ich als gebürtige Berlinerin gerne in einer Großstadt wohnen bleiben möchte, während er als „Dorfkind“ gerne dort bleiben will. Über diesen Punkt sind wir aber hinaus.

197. Worauf freust du dich jeden Tag?
Ich habe keine festen Rituale oder sonst was. Ich habe zwar einen geregelten Tagesablauf, aber gerade Uni und Arbeit sind ja doch eher Verpflichtungen. Alles was außerhalb der Uni oder Arbeit liegt, passiert mehr oder weniger spontan. Wie lange werde ich noch was für die Uni machen? Mache ich heute Sport? Lese ich heute oder gucke ich irgendwas auf Netflix? Alles Fragen, die ich an jedem Tag flexibel gestalte und relativ spontan entscheide. Bestimmte Tagesrituale, auf die ich mich freuen könnte, habe ich nicht.

198. Welche Freundschaft von früher fehlt dir?
Eigentlich fällt mir keine ein. Ich hatte ein paar wirklich gute Freundschaften und mit diesen Menschen eine tolle Zeit. Aber man entwickelt sich weiter. Ich glaube wenn, dann müssten diese Freunde und ich dieselben Personen sein, wie damals, damit diese Freundschaft heute noch funktionieren könnte.

Freundschaft

199. Wie gehst du mit Stress um?
Ich kann ganz gut mit Stress umgehen, aber oft kommt dann auch die berühmte „Nervennahrung“ zum Einsatz.

200. Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?
Die gesellschaftliche Norm verlangt halt nun mal, dass man sich nicht immer so laut, chaotisch und leicht verrückt gibt, wie man vielleicht ist.

201. Kann man Glück erzwingen?
Nein, das glaube ich nicht.

202. Welcher Streittyp bist du?
So ein Mittelding zwischen Rechthaber-Typ und Rückzug-Typ. Falls ihr versteht, was ich meine.

203. Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?
Äh, nein. Ich bin zwar nicht direkt ein Morgenmuffel, aber meine Zeit früh um wach zu werden und ansprechbar zu sein brauche ich schon.

204. Wie klingt dein Lachen?
Viel zu laut.

205. Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?
Bestimmt. Es gibt halt Menschen, mit denen ist man sich sofort sympathisch und versteht sich auf Anhieb.

206. Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?
Hatten wir diese Frage nicht schon mal in ähnlicher Form? Ich glaube schon … Also, um das nochmal zu sagen – nein, ich gönne mir selten Pausen und Ruhzeiten für mich selbst, da ich immer das Gefühl habe, ich kann den Tag noch effektiver nutzen als ohnehin schon.

207. Steckst du Menschen in Schubladen?
Eigentlich wollte ich erst voller Überzeugung „nein“ sagen. Aber ich glaube, manchmal passiert das unbewusst, dass man jemanden in Schubladen steckt, gerade vom Äußeren her.

208. Welches Geräusch magst du?
Ich habe lange überlegt, aber mir fällt tatsächlich kein Geräusch ein, wo ich auf Anhieb sagen würde, das mag ich. Es ist eher so, dass mich die meisten Geräusche nerven und bevorzuge die Stille.

209. Wann warst du am glücklichsten?
Das kann ich so pauschal gar nicht beantworten. Es gab und gibt heute immer noch Momente, in denen ich wirklich glücklich bin. Zu sagen „Das war der Zeitpunkt, an dem ich am glücklichsten war“, ist dabei nicht wirklich möglich.

210. Mit wem bist du gern zusammen?
Mit meinem Freund, meiner Familie und guten Freunden.

211. Willst du immer alles erklären?
Nein, manchmal will man halt einfach in Ruhe gelassen werden.

212. Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?
Als ich im März zur Leipziger Buchmesse gefahren bin und in eine sehr sehr volle Straßenbahn steigen musste. Zu viele Menschenmengen, sind immer eine große Herausforderung für mich. Also war die ganze Messe für mich auch eine Herausforderung.

213. Was war deine größte Jugendsünde?
Ich war früher Tokio Hotel Fan xD Ich war 13, man möge es mir bitte verzeihen. (Wobei einige Lieder ja doch gar nicht schlecht waren, so vom Text her.)

214. Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?
Lieblingsgeschichte meiner Mutter: Wir hatten früher einen Campingplatz und im Garten hat meine Mama unter anderem Tomaten angebaut. Als ich noch sehr klein war, habe ich wohl einmal die allererste, reife Tomate, die meine Mutter im Garten hatte, angegessen und dann in die Hecke geworfen, weil sie mir scheinbar nicht geschmeckt hat. Als meine Muter die Tomate in der Hecke gefunden hat und mich gefragt hat, wie die Tomate da hinkommt, habe ich geantwortet: „Die hat Beine bekommen und ist dahin gelaufen.“ Da ich mich übrigens selbst an diese Geschichte nicht erinnern kann, muss ich noch ein sehr, sehr kleines Kind gewesen sein.

Tomaten

215. Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?
Uff, schwierige Frage. Ich hätte gerne, ehrlich gesagt, von beiden mehr. Geld, weil ich glaube, dass es viele Dinge einfacher macht, wenn man sich nicht ständig überlegen muss, ob man sich dies oder jenes nun leisten kann oder nicht. Und Zeit kann man eh immer gebrauchen. Ich zumindest könnte oftmals mehr Zeit gebrauchen, um all die Dinge zu schaffen, die ich mir so vornehme.

216. Würdest du gern in die Zukunft schauen können?
Manchmal wüsste ich gerne, was auf mich zukommt. Manchmal denke ich mir aber auch, mal schauen, was passiert und was das Leben noch bereit hält. Und manchmal will ich es auch einfach gar nicht so genau wissen, was in der Zukunft vielleicht auf mich wartet.

217. Kannst du gut deine Grenzen definieren?
Ja, ich würde zumindest behaupten, dass ich das ganz gut hinbekomme.

218. Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?
Ich habe diese Frage lange ruhen lassen und überlegt. Aber tatsächlich ist mir nichts eingefallen, wann dies mal der Fall gewesen sein könnte. Oder ich habe es einfach verdrängt.

219. Hast du einen Tick?
Ich würde es nicht als Tick bezeichnen, aber wenn ich nicht mehr sitzen kann, dann fange ich an, auf dem Stuhl rumzuzappeln. Auch beliebt ist das Zappeln mit dem Oberschenkel.

220. Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?
Meiner Meinung nach, eine Momentaufnahme. Glück kann man sich nicht als Ziel setzen, denke ich. Man kann zwar versuchen, einige Dinge im Leben so zu gestalten, dass man möglichst glücklich ist, aber ich denke, auf das Glück selbst haben wir keinen großen Einfluss.

221. Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?
Da ich ehrlich gesagt wahnsinnig Angst vor dem Tod habe, möchte ich gar nicht wissen, wann meine letzten Minuten sind. Dementsprechend habe ich mir darüber auch keine Gedanken gemacht. Aber schön wäre natürlich die letzte Zeit mit seinen Lieblingsmenschen zu verbringen.

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3 Kommentare bei „1.000 Fragen an mich selbst #11 und #12“

  1. Die 1000-Fragen-Aktion ist mega interessant, vor allem erfährt man so viel über die Blogger dahinter. Zu 204: Oft ist es doch so: Je lauter das Lachen, desto sympathischer ist die Person ;-). Ich finde es immer doof, wenn man jemandes Lachen kritisiert.

    Übrigens habe ich dich getaggt und ich freue mich, wenn du mitmachst :). Hier gehts lang: Wandertag bei Mila

    Liebe Grüße,
    Mila

    1. Hallo Mila,
      du kannst dich ja gerne noch der Aktion anschließen. Es gibt da kein festes Datum 🙂 Ich finde das auch immer sehr spannend, so etwas über die Person hinter dem Blog zu erfahren.

      Zum Lachen: Findest du? Ich hab manchmal das Gefühl, dass das manche Menschen nervt, wenn man eine viel zu laute Lache hat…

      Danke für den Tag.

      Alles Liebe, Ela

      1. Das stimmt, manche Menschen nervt es, aber ich wüsste auch nicht wie die „perfekte Lache“ klingen sollte.

        Liebe Grüße,
        Mila

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