• Übers lesen und bloggen

    Wieso ich nicht glaube, dass ich Bücher zu gut bewerte

      Anmerkung: Auf diesen Beitrag bin ich gestoßen, als ich meinen alten Blog Elas Leselounge nochmal durchgeschaut habe, ehe ich ihn vollständig vom Netz genommen habe. Diesen Beitrag habe ich im April 2015 veröffentlicht, ihn aber aus welchen Gründen auch immer nicht mit zu Literaturliebe genommen. Ich habe diesen Beitrag etwas überarbeitet und möchte ihn jetzt gerne nochmals veröffentlichen, da ich das Thema immer noch aktuell finde. Keine Bewertungen mehr auf Literaturliebe Bevor ich mich mit diesem Thema weiter auseinandersetze, sei gesagt, dass ich mich im Juni dazu entschieden habe, die Bewertung unter der Rezension wegzulassen. In letzter Zeit bin ich immer wieder am überlegen, die Bewertungen wieder einzuführen, da…

  • Rezension

    Kati Seck – Die Stille zwischen Himmel und Meer

    Die Nordsee im Herbst. Nirgends ist der Himmel weiter, die Luft klarer und das Meer beeindruckender. Genau deswegen ist Edda hierhergekommen. Aber die junge Frau ist nicht wie andere Touristen. Sie fürchtet sich vor dem endlosen Himmel und dem unbeherrschten Meer. Sie ist jedoch fest entschlossen, sich der Angst zu stellen und dem Himmel ins Gesicht zu lachen. Hier begegnet sie einem Mann, der genau wie sie mit seiner Vergangenheit kämpft. Eine Begegnung, die beide verändern wird.   GEDANKEN ZU „DIE STILLE ZWISCHEN HIMMEL UND MEER“ Kati Seck nimmt einen in „Die Stille zwischen Himmel und Meer“ mit auf eine Reise in die Freiheit. Edda hat ein schweres Schicksal hinter…

  • Rezension

    Amy Giles – Jetzt ist alles, was wir haben

    Sei die Klügste. Sei die Beste. Und wenn nötig, sei unsichtbar. Mit diesem Credo hat Hadley McCauley in ihrer Familie gelernt zu überleben. Perfekte Schülerin, perfekte Sportlerin, perfekte Tochter: Nur so kann sie ihren Vater bei Laune halten. Denn hinter der makellosen Fassade der McCauleys verbirgt sich ein hässliches Geheimnis. Um ihre kleine Schwester Lila vor dem unberechenbaren Vater zu schützen, tut Hadley alles. Doch dann tritt Charlie Simmons in ihr Leben und zwischen den beiden entwickelt sich eine verzweifelt-intensive Beziehung. Unterdessen eskaliert daheim die Gewalt, und Hadleys Strategie, nichts preiszugeben, greift nicht mehr. Doch auch als es zur Katastrophe kommt, schweigt sie …   GEDANKEN ZU „JETZT IST ALLES,…

  • Rezension

    Gabriel Tallent – Mein Ein und Alles

    Turtle Alveston, so verletzlich wie stark, ist eine der unvergesslichsten Heldinnen der zeitgenössischen Literatur. Sie wächst weltabgeschieden in den nordkalifornischen Wäldern auf, wo sie jede Pflanze und jede Kreatur kennt. Auf tagelangen Streifzügen in der Natur sucht sie Zuflucht vor der besitzergreifenden Liebe ihres charismatischen und schwer gestörten Vaters. Erst als sie ihren Mitschüler Jacob näher kennenlernt und wahre Freundschaft erfährt, beginnt die Befreiung aus seinen Klauen.   GEDANKEN ZU „MEIN EIN UND ALLES“ Julia „Turtle“ Alvestons Kindheit ist geprägt von emotionaler, seelischer und körperlicher Gewalt und Missbrauch. Ihr Vater Martin ist ein – für mich – Geistesgestörter, der Turtle einerseits kleinhält und ihr immer wieder einredet, dass sie zu…

  • Rezension

    Dani Atkins – Das Leuchten unserer Träume

    Sophie glaubt nicht, dass man nur mit seiner besseren Hälfte glücklich werden kann. Schließlich ist das Leben kein Memory-Spiel, bei dem es darum geht, Paare zu bilden. Ihre beste Freundin Julia versucht trotzdem immer wieder, sie zu verkuppeln – denn seit dem tragischen Tod ihres Bruders hält Sophie ihr Herz fest verschlossen. Als eines Nachts ein Feuer in Sophies Dachgeschosswohnung ausbricht, wird sie in letzter Sekunde von einem Passanten gerettet. Danach weicht Ben ihr praktisch nicht mehr von der Seite. Sophie spürt, dass er ein besonderer Mensch in ihrem Leben werden könnte, doch Ben verbirgt mehr als eine erschütternde Wahrheit vor ihr.   GEDANKEN ZU „DAS LEUCHTEN UNSERER TRÄUME“ Nach…

  • Rezension

    Elizabeth Kostova – Das dunkle Land

    Das Schicksal hat Alexandra die Asche eines Toten anvertraut. Und damit die Geschichte seines Lebens. Alexandra Boyd kommt eigentlich nach Sofia, um dort Englisch zu unterrichten. Doch dann gelangt sie durch Zufall in den Besitz eines Holzkästchens mit der Asche eines Verstorbenen. Damit beginnt eine abenteuerliche Suche nach der Familie des Toten, die Alexandra immer tiefer hineinführt in das wilde, ihr fremde Land und immer weiter hinab in dessen Geschichte. Nach und nach enthüllt sich auf den Stationen ihrer Reise das Schicksal des Verstorbenen, Stoyan Lazarov – eines begnadeten Musikers, dessen Leben von den Katastrophen des 20. Jahrhunderts und von einer großen Liebe bestimmt war.   GEDANKEN ZU „DAS DUNKLE…

  • Rezension

    Anne Freytag – Nicht weg und nicht da

    Nach dem Tod ihres Bruders macht Luise einen radikalen Schnitt: Sie trennt sich von ihrem mausgrauen Ich und ihren Haaren. Übrig bleiben drei Millimeter und eine Mauer, hinter die niemand zu blicken vermag. Als Jacob und sie sich begegnen, ist er sofort fasziniert von ihr. Doch Luise hält Abstand. Bis sie an ihrem sechzehnten Geburtstag aus heiterem Himmel eine E-Mail von ihrem toten Bruder bekommt – es ist die erste von vielen. Mit diesen Nachrichten aus der Zwischenwelt und dem verschlossenen Jacob an ihrer Seite gelingt es Luise, inmitten dieser so aufwühlenden wie traurigen Zeit das Glitzern ihres Lebens zu entdecken…   GEDANKEN ZU „NICHT WEG UND NICHT DA“ Mit…