Quartalslieblinge 02/2018

Eigentlich fällt mir gerade so spontan gar nicht ein, was ich schreiben soll. Ich hätte die Quartalslieblinge nämlich diesmal fast vergessen. Die letzten drei Monate waren lesetechnisch eher durchwachsen, besonders der April konnte mich nur in Einzelfällen überzeugen. Der Mai und Juni liefen da schon besser, sodass ich euch jetzt doch ein paar Lieblinge zeigen kann und empfehlen möchte.

P.S. Sagt mal eure Meinung, da ich in letzter Zeit etwas mit mir hadere – wie findet ihr die Idee der Quartalslieblinge? Seit 3,5 Jahren stelle ich euch regelmäßig die Highlights der Monate vor. Da es zu fast jedem Buch eine Rezension gibt, ist das hier also quasi nur noch mal wie eine Zusammenfassung, welche Bücher mich wirklich überzeugen konnten. Gut, oder eher langweilig, sodass ihr euch lieber die Rezension anschaut?
 

Mareike Fallwickl – Dunkelgrün fast schwarz

Mareike Fallwickl hat mit „Dunkelgrün fast schwarz“ ein starkes Debüt geschrieben, das durch viel Geschick und eine außergewöhnliche Sprache besticht. Ich war sofort eingenommen von der Geschichte rund um Raf, Motz und Jo und wollte die drei nicht mehr gehen lassen. Immer tiefer gerät man in den Sog dieser verhängnisvollen Freundschaft, bis man alle Geheimnisse entschlüsselt hat. Für mich ist das Buch eindeutig eine Überraschung und das erste große Highlight in diesem Jahr.
 

Katharina Herzog – Zwischen dir und mir das Meer

„Zwischen dir und mir das Meer“ ist ein sommerliches Wohlfühlbuch, das sich schnell lesen lässt. Zusammen mit Lena und Zoe begibt man sich in Italien auf eine interessante Reise in die Vergangenheit ihrer Mutter und versucht die Puzzleteile zusammenzusetzen. Auch wenn es manchmal sehr vorhersehbar oder zu sehr nach Zufall aussah, so ist die Geschichte dennoch spannend zu lesen und ergibt ein logisches, stimmiges Gesamtbild. Ich habe die Geschichte um Lena, Zoe, Mariella und natürlich auch um Matteo und damit auch den Sommer an der Amalfiküste sehr genossen.
 

Jenny Blackhurst – Das Böse in deinen Augen

Jenny Blackhurst hat mit „Das Böse in deinen Augen“ einen spannenden Psychothriller geschrieben, in dem Manipulation eine große Rolle spielt. Die Gefahr, die von Ellie ausgeht ist nahezu greifbar und als Leserin fragte ich mich die ganze Zeit, was es mit diesem Kind und den Ereignissen in Gaunt auf sich hat. Die Autorin hat hier eine spannende und unbehagliche Geschichte geschaffen, die mich eindeutig überzeugen und in den Bann ziehen konnte.
 

Adriana Popescu – Mein Sommer auf dem Mond

Adriana Popescu greift in ihrem aktuellem Jugendbuch wichtige Themen auf, die sie mit viel Feingefühl und Tiefe umgesetzt hat. Trotzdem hat es die Autorin geschafft, die nötige Leichtigkeit und eine Prise Humor zu behalten, sodass trotz der schwierigen Themen nicht zu deprimiert wirkt. Eine große Empfehlung im Jugendbuchbereich.
 

Kennt ihr eins der Bücher? Was waren eure Highlights der letzten drei Monate?

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