Quartalslieblinge

Quartalslieblinge 03/2018

Elena Favilli & Francesca Cavallo – Good Night Stories for Rebel Girls

„Good Night Stories for Rebel Girls“ ist ein großartiges Buch über außergewöhnliche, mutige und unerschrockene Frauen aus Gegenwart und Vergangenheit. Aufgrund der kurzen Kapitel lässt es sich auch gut zwischendurch lesen. Dieses Buch verleiht Mädchen und Frauen ganz viel Mut und Stärke und auch Jungs und Männer können dort sehr gerne einen Blick rein wagen. Für mich ein Buch, dass in jedes Regal gehört.
 

Kristin Hannah – Die Nachtigall

„Die Nachtigall“ beschäftigt sich auf sehr eindringliche, ehrliche und berührende Weise mit den Frauen im zweiten Weltkrieg. Ein Buch, das zeigt, dass auch Frauen im Krieg gekämpft und unendlich viel Mut bewiesen haben. Ein Buch, das von der Stärke der Schwestern Vianne und Isabelle lebt. Neben der ganzen Brutalität und Grausamkeit finden auch immer wieder hoffnungsvolle Szenen ihren Weg in die Geschichte. Für mich persönlich ein Jahreshighlight.
 

Anne Freytag – Nicht weg und nicht da

„Nicht weg und nicht da“ ist ein wichtiges Jugendbuch, das zwar nicht durch Action, dafür aber mit ganz viel Gefühl und Sensibilität besticht. Jacob, Luise und Kristopher sind Protagonisten, die zu den Themen Freitod und bipolare Störungen laut und sichtbar werden. Das Thema Freitod wurde von Autorin Anne Freytag gut aufgegriffen und authentisch und am Ende mit vielen Emotionen umgesetzt.
 

Hayley Long – Der nächstferne Ort

„Der nächstferne Ort“ erzählt vom Verlust zweier Jungen und ist einfühlsam, gefühlvoll und mit genau den richtigen Worten geschrieben. Ein Buch darüber, wie man mit der Trauer und dem Schmerz umgeht, wenn man scheinbar alles verloren hat und doch langsam wieder ins Leben zurückfindet. Ein Buch, in dem Hoffnung und Mut mitschwingt, weil die Zeit trotzdem immer weiterläuft. „Der nächstferne Ort hat mich stark beeindruckt, tief berührt, zwischendrin überrascht und am Schluss sogar eine Träne vergießen lassen.

Was waren eure Highlights der letzten drei Monate?

6 Comments

  • Nicole

    Da hast du aber vier spannende Bücher gelesen. Auf ersters hast du mich ja schon durch deine Rezension neugierig gemacht und generell ist das gerade in aller Munde. Die Nachtigall hört sich aber auch sehr interessant an. Ich interessiere mich ja eh sehr stark für Geschichte, bin da echt ein kleiner Nerd und habe deshalb auch das Schulfach geliebt.

    Mein Highlight war „One of us is lying“, einfach weil es mich gut unterhalten hat und auch ein wichtiges Thema aufgegriffen. Generell mochte ich, dass das Buch perfekt in die heutige Zeit passt und einige Dinge aufgreift, die die Jugendlichen heute beschäftigt. Ansonsten noch Percy Jackson Band 2. Ich habe die Reihe ja erst kürzlich für mich entdeckt, hatte immer Angst, dass ich dafür doch schon zu alt bin. Aber die ist unbegründet, denn ich amüsiere mich köstlich und liebe es, wie die griechische Mythologie in die Moderne geholt wird. Dazu lernt man ja auch viel darüber.

    Dankeschön Ela für das liebe Kompliment <3.
    Ja hinter den Posts steht echt eine Menge Arbeit, aber ich will einfach mal was zurückgeben und tolle Beiträge ehren, da ist das dann positive Arbeit :P.

    Das wäre echt cool, denn ich finde diesen Vernetzungsgedanken echt richtig schön, weil in meinen Augen die Bloggemeinde dafür steht. Austausch und Unterstützung, Leidenschaft für eine Sache die verbindet, egal über welches Thema man nun bloggt.

    • Ela

      Hallo Nicole,
      ich kann dir sowol „Die Nachtigall“ als auch „Goo Night Stories for Rebel Girls“ nur empfehlen, beides wirklich ganz besondere Bücher. „One of us is lying“ habe ich Anfang des Jahres ebenfalls gelesen und gemocht, kann das also sehr gut verstehen. Percy Jackson kenne ich nicht, aber ich finde man ist nie zu alt for sowas. Ich lese gelegentlich auch noch solche Bücher.

      Den Vernezungsgedanken mag ich auch, daher überlege ich gerade, ob ich den Monatsrückblick wieder einführe, in dem ich ja einige Beiträge verlinkt habe. Mal sehen, wie es zeitlich passt 🙂

      Alles Liebe, Ela

  • RoM

    G’day, Ela.
    Verlust & Tod sind in drei Deiner vier Romane das wesentliche Thema. Anmerkenswert, aber auch der Fingerzeig, dass dem Leben auch dieser verdammte Schmerz inne wohnt. Dem gegenüber können nur die Hoffnungen, die Träume der Lebenden bestehen.

    Bei Deiner Rezi zu „Die Nachtigall“ kam mir in den Sinn, dass den Frauen während der beiden Weltkriege urplötzlich Arbeiten & Pflichten zukamen, zu denen Ihnen von Männern – vor den Kriegen, wie nach den Kriegen – jede Befähigung abgesprochen wurde.

    bonté

    • Ela

      Hallo,
      stimmt, jetzt wo du es sagst, fällt es mir auch auf, dass in drei Büchern das Thema Tod und Verlust eine Rolle spielt. Es ist mir tatsächlich gar nicht so bewusst aufgefallen, als ich den Beitrag geschrieben habe, zeigt aber – wie du schon sagst – auch sehr gut, dass dies ein großes und wichtiges Thema im Leben und letztlich auch in der Literatur ist. Wenn es so wie in diesen drei Büchern aber mit genügend Tiefe, Feingefühl und Emotionen umgesetzt wurde, kann ich damit umgehen. Vermutlich sind diese Bücher deswegen auf dieser Liste gelandet.

      Viele Grüße, Ela

  • Pink Anemone

    Hallo Ela,
    vier tolle Quartalslieblinge und alle vier mit wichtiger Thematik. Daher wandern wohl alle vier auf meine WL. Puhh, das hat heute noch kein Blogger geschafft *g*.

    Ich werde auf jeden Fall noch etwas auf Deinem Blog verweilen und stöbern, denn Du hast hier wundervolle Buchschmankerln.

    Liebe Grüße aus Wien,
    Conny

    • Ela

      Hallo Conny,

      das freut mich, kann ja nicht sein, dass mein SuB alleine wächst 😉 Ich wünsche dir viel Spaß mit diesen Büchern, wenn sie irgendwann einziehen.

      Danke für deine Worte zu meinem Blog, es freut mich, dass es dir hier gefällt.

      Liebe Grüße, Ela

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