Courtney Cole – If you leave. Niemals getrennt

Seit dem Tod ihrer Eltern führt Madison das Familien¬restaurant weiter, was all ihre Zeit beansprucht. Daher spielen Männer für sie keine Rolle. Das ändert sich schlagartig, als sie den faszinierenden Gabriel Vincent kennenlernt. Sie fühlt sich unwiderstehlich von dem geheimnisvollen Mann angezogen, bei dessen bloßem Anblick ihre Knie weich werden. Doch genau wie sie hat auch Gabriel eine schwere Zeit hinter sich. Wird ihre gegenseitige Liebe die Schatten der Vergangenheit überwinden können?
 

MEINE MEINUNG

Im zweiten Band der Beautifully Broken Reihe geht es diesmal um Madison, Milas Schwester, die man im ersten Teil schon kennengelernt hat, und den Ex-Soldaten Gabriel und bereits beim ersten Aufeinandertreffen der beiden knistert es schon heftig zwischen ihnen. Madison führt das Restaurant ihrer Eltern weiter und hat für die Liebe keinen Platz in ihrem Leben. Anfangs wirkt sie etwas unterkühlt weswegen sie nicht gleich so sympathisch erscheint, wie ihre Schwester Mila. Allerdings scheint dies von der Autorin bewusst so gewählt zu sein. Es verdeutlicht die ganze Last, die Madison all die Jahre auf ihren Schultern tragen musste. Sie ist zwar stärker als ihre Schwester, aber auch sie hat ihre Schwächen, die jetzt zur Geltung kommen und sie tiefgründiger erscheinen lassen. Sie trägt ihr Herz am rechten Fleck und würde alles für die Menschen tun, die ihr was bedeuten. Gabriel ist ähnlich wie Pax: Der harte Kerl, den man zunächst nicht richtig durchschauen kann. Er ist ein robuster Ex-Army-Ranger, doch seine Vergangenheit scheint ihn zu verfolgen, weswegen er oft dicht macht. Einzig bei Madison scheint er sich etwas öffnen zu können, auch wenn das seine Zeit brauchte.
 

Ich beschließe, dass Gabriel Vincent ein Mysterium ist. Ein unverfroren arrogantes Mysterium. Ein brandheiß sexy und höllisch gefährliches Mysterium. Ein Mysterium mit ausgeprägtem Sixpack und flammenden Augen. S. 81

 

Courtney Cole schlägt hier erneut ernste Themen an, so haben Madison und Gabriel auch eine geprägte Vergangenheit. Ich muss sagen, dass es mir diesmal zu viel Drama war. Die Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere, mit der sie sich auseinandersetzen müssen, hätte für mich vollkommen gereicht. Leider hat die Autorin aber auch die Gegenwart mit unglaublich vielen Schicksalsschlägen vollgepackt. Das sollte sicherlich Spannung erzeugen, wirkte auf mich aber sehr überladen. Zudem muss ich sagen, dass der Plot mich sehr an den ersten Teil „If you stay“ erinnert hat und ich zwischendurch das Gefühl hatte, hier wurden einfach nur die Namen der Charaktere ausgetauscht. Gefreut hat mich sehr, dass auch Mila und Pax eine kleine Rolle spielen und der Leser erfährt, wie ihr Leben sich zwischenzeitlich weiterentwickelt hat.

Der Schreibstil lässt den Leser erneut tief in die Geschichte eintauchen und man kann sich seiner Fantasie hingeben. Diesmal lässt sich Courtney Cole mit den Sexszenen etwas Zeit, doch sind sie erstmal da, sind sie gewohnt detailliert und glänzen durch Leidenschaft und Niveau.
 

ZUSAMMENFASSEND

In „If you leave. Niemals getrennt“ kann der Leser erneut in die Geschichte eintauchen und den sympathischen Charakteren Madison und Gabriel auf ihrem Weg folgen. Der Plot erinnert jedoch sehr an den Vorgängerband, weswegen die Geschichte keine großen Überraschungen aufwies. Auch war es mir persönlich etwas zu viel Drama und zu viele Schicksalsschläge auf einmal. Dafür freut man sich sehr Mila und Pax wiederzutreffen und zu erfahren, wie ihre Geschichte weiterging.


 
Weitere Infos:
Knaur Verlag | Originaltitel: If you leave | übersetzt von Rebecca Lindholm

Reihenfolge (unahhängig voneinander lesbar)
Band 1: If you stay. Füreinander bestimmt
Band 2: If you leave. Niemals getrennt
Band 3: Before we fall. Vollkommen verzaubert
Band 4: Until we fly. Ewig vereint

Vielen Dank an den Knaur Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Die Rezension blieb davon jedoch unbeeinflusst und stellt meine eigene und ehrliche Meinung dar.
 


Dieser Beitrag wird gem. § 2 Nr. 5 TMG als Werbung gekennzeichnet, da ich mit der Verlinkung des Verlags zur mittelbaren Absatzförderung beitrage. Diesen Link habe ich dennoch freiwillig gesetzt. Ich habe keine vertragliche Übereinkunft mit dem Verlag und wurde für die Rezension nicht bezahlt, sondern stelle lediglich meine persönliche Meinung dar.

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