• Rezension

    Kati Seck – Die Stille zwischen Himmel und Meer

    Die Nordsee im Herbst. Nirgends ist der Himmel weiter, die Luft klarer und das Meer beeindruckender. Genau deswegen ist Edda hierhergekommen. Aber die junge Frau ist nicht wie andere Touristen. Sie fürchtet sich vor dem endlosen Himmel und dem unbeherrschten Meer. Sie ist jedoch fest entschlossen, sich der Angst zu stellen und dem Himmel ins Gesicht zu lachen. Hier begegnet sie einem Mann, der genau wie sie mit seiner Vergangenheit kämpft. Eine Begegnung, die beide verändern wird.   GEDANKEN ZU „DIE STILLE ZWISCHEN HIMMEL UND MEER“ Kati Seck nimmt einen in „Die Stille zwischen Himmel und Meer“ mit auf eine Reise in die Freiheit. Edda hat ein schweres Schicksal hinter…

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    Gabriel Tallent – Mein Ein und Alles

    Turtle Alveston, so verletzlich wie stark, ist eine der unvergesslichsten Heldinnen der zeitgenössischen Literatur. Sie wächst weltabgeschieden in den nordkalifornischen Wäldern auf, wo sie jede Pflanze und jede Kreatur kennt. Auf tagelangen Streifzügen in der Natur sucht sie Zuflucht vor der besitzergreifenden Liebe ihres charismatischen und schwer gestörten Vaters. Erst als sie ihren Mitschüler Jacob näher kennenlernt und wahre Freundschaft erfährt, beginnt die Befreiung aus seinen Klauen.   GEDANKEN ZU „MEIN EIN UND ALLES“ Julia „Turtle“ Alvestons Kindheit ist geprägt von emotionaler, seelischer und körperlicher Gewalt und Missbrauch. Ihr Vater Martin ist ein – für mich – Geistesgestörter, der Turtle einerseits kleinhält und ihr immer wieder einredet, dass sie zu…

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    Elizabeth Kostova – Das dunkle Land

    Das Schicksal hat Alexandra die Asche eines Toten anvertraut. Und damit die Geschichte seines Lebens. Alexandra Boyd kommt eigentlich nach Sofia, um dort Englisch zu unterrichten. Doch dann gelangt sie durch Zufall in den Besitz eines Holzkästchens mit der Asche eines Verstorbenen. Damit beginnt eine abenteuerliche Suche nach der Familie des Toten, die Alexandra immer tiefer hineinführt in das wilde, ihr fremde Land und immer weiter hinab in dessen Geschichte. Nach und nach enthüllt sich auf den Stationen ihrer Reise das Schicksal des Verstorbenen, Stoyan Lazarov – eines begnadeten Musikers, dessen Leben von den Katastrophen des 20. Jahrhunderts und von einer großen Liebe bestimmt war.   GEDANKEN ZU „DAS DUNKLE…

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    Idra Novey – Wie man aus dieser Welt verschwindet

    Die brasilianische Autorin Beatriz Yagoda ist verschwunden, die Umstände sind unerklärlich. Emma Neufeld, ihre Übersetzerin, lässt alles stehen und liegen und nimmt einen Flug nach Rio de Janeiro. Der Schlüssel zu Beatriz‘ Verschwinden ist in ihren Büchern zu finden, vermutet sie, und die kennt sie besser als alle anderen. Auf der Suche nach der Autorin entdeckt Emma Unglaubliches: Beatriz soll beim Online-Poker hohe Schulden gemacht haben. Und dann erhält Emma unmissverständliche Drohungen.   GEDANKEN ZU „WIE MAN AUS DIESER WELT VERSCHWINDET“ “Wie man aus dieser Welt verschwindet” war verwirrend und seltsam, gleichzeitig aber auch schön zu lesen. Dieses Buch ist kein spannender Krimi, keine gemütliche Literatur und ist sowieso sehr…

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    Jessica Fellowes – Die Schwestern von Mitford Manor. Unter Verdacht

    London, 1920: Für die 19-jährige Louisa geht ein Traum in Erfüllung. Sie bekommt eine Anstellung bei den Mitfords, der glamourösen und skandalumwitterten Familie aus Oxfordshire. Endlich kann sie der Armut und dem Elend der Großstadt entfliehen und dafür auf ein herrschaftliches Anwesen ziehen. Louisa wird Anstandsdame und Vertraute der sechs Töchter des Hauses, allen voran der 17-jährigen Nancy, einer intelligenten jungen Frau, die nichts mehr liebt als Abenteuer und gute Geschichten. Als Florence Nightingale Shore, eine Krankenschwester und Freundin der Familie, am helllichten Tag ermordet wird, beginnen Nancy und Louisa eigene Ermittlungen anzustellen. Schnell erkennen sie, dass nach den Wirren des Krieges jeder etwas zu verbergen hat.   GEDANKEN ZU…

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    Kristin Hannah – Die Nachtigall

    Zwei Schwestern im von den Deutschen besetzten Frankreich: Während Vianne ums Überleben ihrer Familie kämpft, schließt sich die jüngere Isabelle der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt?   GEDANKEN ZU „DIE NACHTIGALL“ Kristin Hannah schreibt in ihrem Nachwort selbst, dass im zweiten Weltkrieg immer nur die Männer die Helden waren, die am Ende dieser schrecklichen Ereignisse gefeiert wurden und in die Geschichtsbücher eingingen. Aber was ist mit den Frauen zu der Zeit? So viele von ihnen haben ebenfalls gekämpft. Vielleicht nicht…

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    Matt Haig – Wie man die Zeit anhält

    Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er ‒ und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, die Literaten und Jazzmusiker der Roaring Twenties in Paris erlebt und alle acht Jahre eine neue Identität angenommen. Eines war er über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Denn die Nähe zu anderen Menschen wäre höchst gefährlich gewesen. Jetzt aber tritt Camille in sein Leben. Und damit verändert sich alles.   GEDANKEN ZU „WIE MAN DIE ZEIT ANHÄLT“ Nach „Ziemlich gute Gründe, am Leben…