Sarah Morgan – Winterzauber wider Willen

Rezensionsexemplar

Dezember: und Kayla Green hat nur einen Weihnachtswunsch: dass das „Fest der Liebe“ möglichst schnell vorbeigeht! Schlitten, Rentiere und dieser bärtige alte Mann im roten Mantel sind ihr ungefähr so angenehm wie Zahnschmerzen. Da kommt der PR-Expertin der Auftrag von Jackson O’Neil sehr gelegen. Als der Hotelier sie bittet, die Feiertage im malerischen Snow Crystal zu verbringen und dort eine Kampagne für das Skiresort seiner Familie zu entwickeln, kann Kayla nicht Nein sagen. Immerhin ist Jackson ihr Auftraggeber – und dazu äußerst attraktiv! Und die luxuriöse Blockhütte, in der er sie einquartiert, entpuppt sich zum Glück als lamettafreie Zone. Doch schon das erste Treffen mit Jacksons Familie bringt die Weihnachtshasserin ganz schön in Bedrängnis …

 

MEINE MEINUNG

Der Anfang des Buches war für mich sehr langsam gehalten. Zu Beginn des Buches lernt man zunächst kurz Kayla und ihre Arbeit kennen, bevor das Buch zu Jackson und seiner Familie springt und die Probleme, die sie mit ihrem Resort haben. Kayla soll als PR-Managerin eine Marketing-Kampagne für Jacksons Hotel in Snow Crystal entwerfen, doch dafür muss sie sich genau dorthin begeben, in einen Ort, den Kayla nie zuvor gehört hat. Doch bald kann Kayla nicht nur Snow Crystal widerstehen …

 

Vor langer Zeit hatte sie erkannt, dass Einsamkeit manchmal ein dumpfer Hintergrundschmerz war, aber auch scharf und stechend sein konnte. Einsamkeit konnte zubeißen und Wunden hinterlassen – oder nur sanft am Rand des Unterbewusstseins nagen. S. 125/126

 

Kayla war für mich sehr lange ein schwieriger und anstrengender Charakter. Sie versteckt sich hinter einer Fassade und ihrer Arbeit. Und sie ist die absolute Weihnachtshasserin. Als geklärt wird, warum sie Weihnachten so distanziert gegenübersteht, konnte ich sie aber ein Stück weit verstehen. Jackson ist eigentlich das komplette Gegenteil und ihn mochte ich von Anfang an. Er ist ein unglaublicher Familienmensch und weiß was er will und lässt sich auch nicht davon abbringen. Er versucht Kayla immer wieder aus der Reserve zu locken. Doch immer, wenn man denkt jetzt hat Jackson es geschafft, Kayla ist endlich aufgetaut, macht sie wieder dicht. Ihr hin und her war leicht anstrengend. Jacksons Familie, mit denen er das Resort führt, waren alle zauberhaft. Sie waren auf ihre Art einfach total liebenswert und süß. Dabei kommen sie immer an genau den richtigen Stellen zum Einsatz und wirkten nie fehl am Platz.

 

Der Schreibstil war sehr schön und die Autorin hat Snow Crystal wunderbar dargestellt. Der Zauber von Snow Crystal hat mich eingeholt und ich habe mich tatsächlich ein bisschen in diesen Ort verliebt. Die Geschichte wird vom auktorialen Erzähler erzählt, aber ich glaube der Ich-Erzähler wäre mir lieber gewesen. Einfach weil ich denke, dass ich dann zu Kayla einen besseren Zugang gefunden hätte und noch mehr verstanden hätte, warum sie immer wieder dicht macht. Das Ende des Buches war einfach zauberhaft und richtig. Und man merkt, dass Kayla doch eine Entwicklung durchgemacht hat.

 

ZUSAMMENFASSEND

Die Geschichte ist perfekt für diese Zeit, mit einer schönen Portion Weihnachtsstimmung. Dieser Winter-Weihnachtszauber ist einfach da. Zudem wird eine herzerwärmende Liebesgeschichte mit Kribbelfaktor geboten. Und einen Ort, der eigentlich nicht schöner sein könnte. Ein bisschen Abzug gibt es aber leider für Kayla und ihre anstrengende Art. Trotzdem ist es genau diese Art von Geschichte, die ich mir zu Weihnachten wünsche.


 
Weitere Infos:
Mira TB | Originaltitel: Sleigh Bells in the snow | übersetzt von Judith Heisig

Reihenfolge (unabhängig voneinander lesbar)
Band 1: Winterzauber wider Willen
Band 2: Sommerzauber wider Willen
Band 3: Weihnachtszauber wider Willen
 


© Klappentext-, Cover- und Zitatrechte: Mira Taschenbuchverlag

Dieser Beitrag wird gem. § 2 Nr. 5 TMG als Werbung gekennzeichnet, da ich mit der Verlinkung des Verlags zur mittelbaren Absatzförderung beitrage. Diesen Link habe ich dennoch freiwillig gesetzt. Ich habe keine vertragliche Übereinkunft mit dem Verlag und wurde für die Rezension nicht bezahlt, sondern stelle lediglich meine persönliche Meinung dar.

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