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Buchreihen

Buchreihe | Fletcher University von Tami Fischer

Buchreihe Fletcher University

Band 1: Burning Bridges | Band 2: Sinking Ships | Band 3: Hiding Hurricanes | Band 4: Moving Mountains | Band 5: Crushing Colors | Erschienen im Knaur Verlag | unabhängig voneinander lesbar

 

INHALT

In BURNING BRIDGES begegnet Studentin Ella dem geheimnisvoll-attraktiven Ches. Was sie nicht weiß: Er lebt im Untergrund, denn nur dort ist er vor seiner Vergangenheit sicher. Und je näher sie ihm kommt, desto größer wird die Gefahr, in die sie sich begibt.

In SINKING SHIPS geht es um Carla, die nichts von der Liebe hält. Und schon gar nicht von unerträglich netten, attraktiven Jungs wie Mitchell, dem Bruder ihrer besten Freundin. Doch als Carla bei einer Party in den Pool stürzt, ist es ausgerechnet Mitchell, der sie in letzter Sekunde vor dem Ertrinken rettet. Gegen ihren Willen lässt Mitchell Carlas Mauern bröckeln, aber bevor sie ihm ihre Gefühle gestehen kann, schlägt das Leben noch einmal mit aller Härte zu. Carla muss sich endlich ihrer größten Angst stellen, wenn sie Mitchell für sich gewinnen will.

In HIDING HURRICANES führt Lenny ein gefährliches Doppelleben: Tagsüber unscheinbare Studentin, abends schillernde Nachtklub-Tänzerin. Um ihr Geheimnis zu wahren, lässt niemanden zu nah an sich heran. Das gilt ganz besonders für den Frauenschwarm Creed, in den sie sich gegen ihren Willen verliebt hat. Als Creed eines Abends in dem Nachtklub auftaucht, in dem Lenny arbeitet, und einen privaten Tanz bei Lennys Alter Ego »Daisy« bucht, ist sie so durcheinander, dass es entgegen aller Regeln zu einem heißen Kuss kommt. Zwar erkennt Creed Lenny nicht, doch er verliebt sich in die geheimnisvolle »Daisy« und unternimmt alles, um die Tänzerin näher kennenzulernen. Und während Creed – ohne es zu ahnen – Lenny hinter ihrer Maske immer näher kommt, bahnt sich eine Katastrophe an.

In MOVING MOUNTAINS trifft die schüchterne Buchliebhaberin Savannah auf den undurchsichtigen und attraktiven Maxx. Sie will endlich selbstbewusster sein und keine Angst mehr haben. Maxx will seine Vergangenheit ein für alle Mal hinter sich lassen und sich in Fletcher ein neues, ehrliches Leben aufbauen. Das ist jedoch alles andere als leicht, da ihn seine inneren Dämonen und Schuldgefühle fest im Griff haben. Dann ist da auch noch Savannah, die Maxx einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Trotz aller guten Vorsätze droht seine Vergangenheit ihn einzuholen, weshalb Maxx schweren Herzens beschließt, sich von Savannah fernzuhalten. Das ist bei dem gewaltigen Knistern zwischen ihnen jedoch leichter gesagt als getan.

In CRUSHING COLORS genießt Summer ihr Leben in vollen Zügen, vor allem die vielen Partys und Dates. Doch es gibt eine Sache, über die sie nicht spricht: Sie war noch nie verliebt und fragt sich allmählich, ob sie dazu überhaupt in der Lage ist. Als über die Feiertage all ihre Freundinnen verreisen und Summer ausgerechnet mit Brigham, ihrem nervtötenden Nachbarn, allein zurückbleibt, kommt es zwischen ihr und dem Frauenhelden zu einer brisanten Wette.

 

ZUSAMMENFASSENDE MEINUNG

Ich gebe es zu: Eigentlich wollte ich um die FLETCHER UNIVERSITY einen Bogen machen, weil die Reihe seit Erscheinung von Band 1 doch extrem stark gehyped wird. Aber dann dachte ich mir irgendwann: Ich wollte auch einen Bogen um Emma Scott aus dem LYX Verlag machen und mittlerweile gehört sie zu meinen liebsten New Adult Autorinnen. Also habe ich Tami Fischer doch eine Chance gegeben.

Und das habe ich nicht bereut. Bereits nach wenigen Seiten von BURNING BRIDGES hatte mich die Autorin. Ich liebe die Charaktere, die Tami Fischer hier geschaffen hat. Der erste Band fokussiert sich auf Ella und Ches und ich liebe diese beiden als Paar wirklich sehr, aber erst durch die weiteren Charaktere, wird dieses Buch so richtig lebendig. Die Story von BURNIG BRIDGES ist gut durchdacht, spannend geschrieben sowie mit viel Liebe, Emotionen, ein bisschen Gefahr und einiges zum Lachen versehen.

Auch den zweiten Band SINKING SHIPS habe ich regelrecht verschlungen, auch wenn ich ihn im Vergleich zum Vorgängerband gesamt gesehen minimal schwächer fand. Ich glaube, es lag daran, dass Carla sehr lange so kratzbürstig und zickig war und es damit nicht nur Mitchell, sondern auch mir als Leserin sehr schwer gemacht hat, einen Zugang zu ihr zu finden. Trotzdem mochte ich die Art und Weise, wie beide sich näherkommen und Carla durch Mitchell ihre Mauern fallen lässt. Die Story hat viel Tiefgang, einiges zum Lachen und wieder viele spannende, nervenaufreibende, aber auch ruhige Stellen parat. Natürlich war es wie auch im ersten Band bei Ella und Ches kein leichter Weg bis zum Ende. Es gab einige Hürde zu bewältigen, viel Emotionales, mit dem vor allem Carla fertig werden musste.

 

Hoffnung war eine Sache, die man nicht steuern konnte. Sie konnte Menschen dazu treiben, Dinge zu tun, die nicht logisch bis gerade zu albern waren. – Aus: Sinking Ships

 

Das wohl überraschendste Paar lieferte mir Tami Fischer dann im dritten Band HIDING HURRICANES, denn besonders als ich den ersten Teil gelesen habe, hätte ich nicht gedacht, dass Lenny und Creed eine Geschichte bekommen. Dafür hat diese Story aber von vorne bis hinten gepasst. Bei Lenny konnte ich mich in den ersten zwei Bänden nie ganz entscheiden, ob ich sie unfassbar cool oder einfach nur unsympathisch finde. Umso spannender war es, jetzt mehr über sie und ihr „Doppelleben“ zu erfahren. Während Lenny bisher immer darauf bedacht war, ihre zwei Welten strikt zu trennen, kollidieren sie im Verlauf immer mehr miteinander – auch wegen Creed. Spannend waren diesmal auch die kleinen Rückblicke in die Vergangenheit und zu erfahren, wie sich Lenny und Creed vor vielen Jahren kennengelernt haben und wie sie durch ein paar unglückliche Umstände aber nur Freunde geworden sind – bis heute. Natürlich erfindet Tami Fischer hier nichts neues – das (unbewusste) Friendzone-Thema und dass beide einfach prinzipiell davon überzeugt sind, dass der/die andere nichts von einem will. Trotzdem mochte ich diese Geschichte sehr und es war an keine Stelle langweilig zu lesen.

Im vierten Band MOVING MOUNTAINS stellt die Autorin Savannah und Maxx in den Vordergrund und erzählt eine interessante Geschichte über Mut, Selbstliebe, Bewältigung der Vergangenheit und Überwindung von Ängsten. Savannah kennt man bereits seit Band 1 an, Maxx lernt man in Band 3 persönlich kennen. Interessanterweise verläuft der Anfang von MOVING MOUNTAINS diesmal parallel zu Band 3. Savannah und Maxx könnten eigentlich unterschiedlicher nicht sein. Beide sind sehr verständlich und nachvollziehbar ausgearbeitet, was besonders wichtig ist, da beide hier mit vielen Ängsten aus der Vergangenheit zu kämpfen haben. Aber wie so oft im Leben, lassen sich manche Kämpfe zu zweit leichter bewältigen und Savannah und Maxx ergänzen sich am Ende einfach perfekt. Und beide machen eine schöne Entwicklung durch – besonders Savannah, die immer mehr für sich einsteht.

Besonders gespannt war ich auf Summers Geschichte, die sie dann auch endlich im fünften und damit finalen Band CRUSHING COLORS bekommt. Lange habe ich mich gefragt, wer Summers Gegenpart wird. Und als Band 4 gelesen habe, wusste ich: Da geht was zwischen Summer und Brigham. Und wie da was ging! Ich habe Summer schon in den vorherigen Büchern geliebt, mit ihrer selbstbewussten und direkten Art. Diese bringt sie auch hier zur Geltung, aber es wird auch schnell klar, mit wie vielen Zweifeln und Ängsten Summer eigentlich zu kämpfen hat. Und wie gut sie im Verdrängen ist. Aber auch Brigham ist alles andere als der flirtende Frauenheld – denn es hat einen guten Grund, warum er sich von der Liebe fernhält und nur schwer Vertrauen fassen kann. Die komplette Story und Entwicklung zwischen den beiden Charakteren ist stimmig aufgebaut, voller Emotionen, vielen Höhen und ein paar kleinen Tiefen. Beide passen so gut zusammen und das, was sich da Step by Step zwischen ihnen entwickelt, ist so wunderbar zu lesen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Story macht viel Spaß und kann bei dem ganzem rumgeflirte und Humor trotzdem mit ernsten und tiefgründigen Szenen aufwarten.

Und: Ich liebe den Epilog nach Band 5 – zu sehen, wie sich alle 5 Paare weiterentwickelt haben, war so unfassbar toll. Gleichzeitig war da so viel Wehmut in mir, weil es bedeutet, dass die Fletcher-Reihe jetzt wirklich zu Ende ist. Crushing Colors hat diese Reihe aber perfekt gemacht und einen würdigen Abschluss geliefert.

Für mich war die FLETCHER UNIVERSITY ganz große Liebe. Ich mochte jedes Paar und jede Geschichte auf ihre eigene Weise. Daher von mir eine große Reihenempfehlung!

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1 Comment

  • Reply Tina

    Hallöchen Ela,

    ein wirklich toller Beitrag einer ganzen Reihe, danke dir dafür.
    Ich bin dem Hype nicht erlegen, obwohl meine Cousine die Reihe auch mochte und empfahl.

    Liebe Grüße
    Tina

    1. Oktober 2023 at 13:44
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