(M)Ein Jahr ohne Rezensionsexemplare

Übers lesen und bloggen

Verlage bieten uns Bloggern die Möglichkeit kostenlos Bücher zu erhalten, indem sie uns ein Kontingent an Rezensionsexemplaren freihalten. Selbstverständlich geht mit dieser Bereitstellung eine gewisse Pflicht einher, die man logischerweise unbedingt einhalten sollte. Auch ich habe seit meinem Blogstart im Jahr 2014 Rezensionsexemplare angefragt. Es gab Monate, da wurde der hier bereitgestellte Content ausschließlich von Rezensionsexemplaren beherrscht. Grundsätzlich finde ich, sollten zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplare nicht der einzige Zweck eines Buchblogs sein. Aber – und ich hoffe, dies wird jetzt nicht falsch aufgefasst – für mich persönlich als Studentin, die sich wirklich jeden ausgegebenen Euro doppelt überlegen muss, bieten die Rezensionsexemplare ein gutes Mittel, um meinem hohen Lesekonsum zu gerecht zu werden. Natürlich nehme ich, wie jede*r andere Blogger*in auch, die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars sehr ernst und lese diese immer zuerst, damit ich eine zeitnahe Rezension verfassen kann.
 

Bild1

 

Gründe, um auf Rezensionsexemplare zu verzichten.

Es gibt dennoch wirklich gute Gründe, um auf Rezensionsexemplare zu verzichten. Fünf davon hat Elena schon mal sehr gut darlegt und begründet. Elenas Argumentation bezüglich der Vielfältigkeit teile ich sehr, da ich nach einer Selbstreflexion festgestellt habe, dass ich ebenfalls vorranging die „gehypten“ Bücher, in die zudem oftmals (vermutlich) auch ein ordentliches Marketingbudget investiert wurde, anfrage und lese. Dies trifft besonders auch dann zu, wenn man viel aus den großen Publikumsverlagen liest. Es ist schade, dass andere Bücher dadurch möglicherweise weniger Beachtung erhalten.
 

Persönliche Faktoren

Neben den von Elena aufgeführten Gründen, gibt es für mich noch ein paar persönliche Faktoren, die mich nun an den Punkt gebracht haben, vorerst auf Rezensionsexemplare zu verzichten. Und mit vorerst meine ich – wie der Beitragstitel schon erkennen lässt – zunächst für ein Jahr. Zum einen ist mir in letzter Zeit häufig aufgefallen, dass ich ein Buch angefragt habe, weil ich mich sehr darauf gefreut habe, ich dann aber, als das Buch angekommen ist, in dem Moment gar keine richtige Lust auf das Buch hatte. Lesen „musste“ ich es dann trotzdem, denn die zeitnahe Übersendung des Beleglinks ist immer in meinem Hinterkopf und verpflichtet mich dazu, dass Buch unabhängig von Stimmung etc. jetzt zu lesen. Und sobald ein Muss-Gefühl entsteht, sehe ich das immer kritisch. Ich vermisse das Gefühl, einfach mal wieder ein Buch in die Hand zu nehmen, ohne das Wort „Rezensionsexemplar“ im Hinterkopf zu haben.
 

Bild2

 

Dann spielt der Faktor Zeit eine Rolle. Ich studiere und gehe arbeiten, zum kommenden Wintersemester werde ich die Uni und bereits im Sommer meine Werkstudentenstelle wechseln. Damit einhergehend steht demnächst auch ein Umzug in eine andere Stadt an. Ich kann und will gar nicht mehr garantieren, dass ich ein Rezensionsexemplar in vier bis sechs Wochen lese und auf dem Blog vorstelle. Das ist weder dem Verlag noch dem/der Autor*in gegenüber fair. Auch habe ich festgestellt, dass ich manchmal gar nicht richtig was zu einem Buch zu sagen habe. Bei Nicht-Rezensionsexemplaren ist das Problem einfach gelöst – entweder ich schreibe eine Kurzrezension unter der Kategorie 3 Bücher im Schnelldurchgang oder ich rezensiere einfach gar nicht. Aber bei einem Rezensionsexemplar? Da muss man dann trotzdem was schreiben.

Und dann natürlich das Thema SuB. Ich habe kein Problem mit der Höhe meines SuBs. Aber ich finde es schade, dass ich mein Leseverhalten so sehr von den Rezensionsexemplaren beeinflusse lasse. Ich finde es schade, dass die Bücher, die teilweise ungelogen schon Jahre im Regal stehen, von mir nicht beachtet werden. Zudem habe ich eigentlich schon seit langer Zeit ein Abo bei skoobe abgeschlossen, welches ich jedoch auch nicht nutze und daher derzeit pausiert. Wenn man ein paar Wochen länger wartet, finden sich dort auch viele tolle Neuerscheinungen. Auch mein jährlicher Vorsatz mehr englische Bücher zu lesen, bleibt viel zu häufig auf der Strecke.
 

Bild2

 

Meine Challenge – Ein Jahr lang keine Rezensionsexemplare

Das hier soll übrigens kein selbstauferlegtes Buchkaufverbot oder eine Challenge für den SuB-Abbau werden. Ich werde trotzdem weiterhin Bücher kaufen oder tauschen. Vielleicht werde ich auch das eine oder andere Buch anfragen. Meinen grundsätzlichen Umgang mit Rezensionsexemplaren möchte ich aber ändern, d. h. stark einschränken oder im Idealfall sogar komplett darauf verzichten. Ich sehe das einfach als meine persönliche Challenge an, einfach mal keine Rezensionsexemplare anzufragen und wieder das zu lesen, worauf ich Lust habe. Vielleicht stelle ich ja auch fest, dass mir die Rezensionsexemplare fehlen? Oder ich lasse nur das Frühjahrsprogramm der Verlage aus? Wer weiß, eine richtige Richtung habe ich da noch nicht. Ich werde dich aber unter diesem Post in regelmäßigen Abständen auf dem Laufenden halten, wie mein Jahr ohne Rezensionsexemplare läuft.

Vielleicht schade ich mir selbst damit, dass ich keine Rezensionsexemplare mehr annehme und damit nicht immer nur die Neuerscheinungen besprochen werden. Vielleicht verliere ich Leser oder Follower auf einem der Social-Media-Kanäle. Besonders Instagram ist da ja leider sehr schnelllebig, was das entfolgen angeht, wie ich schon oft feststellen musste. Vielleicht ist dies aber auf der anderen Seite auch ein wenig hilfreich, um für ein bisschen mehr Abwechslung zu sorgen.
 

Zum Schluss: Die Statistik

Für die Statistikliebhaber (wie ich mich) – Start ist heute, der 1. April 2019, mit einem SuB von 187 Büchern. Derzeit habe ich noch drei ausstehende Rezensionsexemplare hier, die natürlich demnächst noch rezensiert werden. Alles andere passiert dann sicherlich spontan.

P.S. Dieser Beitrag ist übrigens kein Aprilscherz, wie ich gerade mit Blick auf das Datum feststellen musste 😉

Wie ist dein Umgang mit Rezensionsexemplaren?

Update #1 – 15.05.2019

Mittlerweile sind gute sechs Wochen vergangen, seit dieser Beitrag online ging. Vor allem war ich überrascht von euren Reaktionen – im positiven Sinne natürlich. Ich dachte, ihr würdet mich alle für verrückt erklären, aber es hat sich herausgestellt, dass viele von euch ebenfalls schon lange auf Rezensionsexemplare verzichten (oder zumindest weitestgehend). Scheinbar haben sich auch viele von euch in meinen dargelegten Gründen wiedererkannt. Oder ihr habt einfach selber schon sehr gute Erfahrungen mit dem Verzicht gemacht. Ich hätte gar nicht gedacht, dass es vielen so geht, aber natürlich freut mich das umso mehr.

Nun zum eigentlichen Thema. In den sechs Wochen habe ich tatsächlich kein einziges Buch angefragt. Ich habe sogar tapfer alle Mails in meinem Postfach mit Rezensionsangeboten von Verlagen und die ganzen Bloggernewsletter ungelesen gelöscht. Ungelesen, um gar nicht erst in Versuchung zu kommen. Trotzdem sind zwei ungefragte Rezensionsexemplare bei mir reingekommen, quasi als Überraschungspost. Zum einen war das „Der Wind nimmt uns mit“ von Katharina Herzog, welches mir der Rowohlt Verlag zugeschickt hat und zum anderen habe ich von ehrlich&anders den Thriller „Böses Geheimnis“ von B. C. Schiller erhalten. Das Buch von Katharina Herzog habe ich bereits gelesen (die Rezension dazu findest du HIER). Da ich mir das Buch so oder so gekauft hätte, war es jetzt nicht wirklich dramatisch, dass ich es als Rezensionsexemplar bekommen habe. Das Buch von B. C. Schiller habe ich ebenfalls schon gelesen und muss noch rezensiert werden. Zum Lesen verpflichtet gefühlt habe ich mich nicht, denn 1) hat ehrlich&anders mit der Postkarte und dem anschließenden Päckchen eine ziemlich coole Marketingaktion gestartet (vielleicht hast du es auf Instagram gesehen), sodass meine Neugierde geweckt war und 2) klang das Buch einfach spannend.

Vom SuB habe ich immerhin 2 Bücher gelesen. Ganz spontan übrigens – das war so ein gutes Gefühl, einfach mal ins Regal zu gucken, was da so rumsteht (weiß ich natürlich auch so ;)) und einfach mal ein Buch rauszuziehen, worauf ich gerade richtig Lust habe. Mehr gelesen als sonst habe ich übrigens nicht, was aber auch dem Umstand geschuldet ist, dass ich im April sehr mit meinem Umzug zu tun hatte.

Und jetzt nochmal fix die Statistik: Der SuB beträgt aktuell 181 Bücher, was derzeit ein Minus von 6 Büchern macht. (Ich hatte beim Umzug noch einige Bücher aussortiert. Da ich aber im April auch einige bis viele Bücher gekauft habe, ist die Differenz somit eher gering.) Aber vor allem bin ich gerade Rezensionsexemplar-frei und kann mich weiter munter durch mein Regal lesen.

So, das ist jetzt viel länger geworden, als geplant, sorry! Bis zum nächsten Update. Ela

46 thoughts on “(M)Ein Jahr ohne Rezensionsexemplare”

  1. Liebe Ela,

    Gott, bin ich gespannt, was nach dem Jahr raus kommt!
    Ich werde deinen Blog weiterhin folgen, ob du nun Neuerscheinungen besprichst oder nicht.
    Bücher sind schließlich zeitlos in ihrem Sein 🙂

    Liebe Grüße
    Tina

    1. Und ich bin ich erst gespannt. Ich bin tatsächlich etwas am zweifeln, ob ich das schaffe, weil jeden Monat so unglaublich viele tolle Bücher erscheinen. Aber ich denke jetzt mal optismistisch 🙂

      Viele Grüße, Ela

  2. Liebe Ela

    Ein sehr interessanter Blogpost. Ehrlich gesagt profitiere ich sehr von Rezensionsexemplaren. Allerdings bin ich da was Zeit betrifft nicht so streng, was ich den Verlagen auch immer kommuniziere. Ich will mich nicht unter Druck setzen. Manchmal wird ein Buch sofort gelesen, manchmal liegt es noch zwei Monate rum. Wenn das für einen Verlag nicht passt, verstehe ich das auch.

    Aber ich kann deinen Entscheid absolut nachvollziehen und bin gespannt, was du darüber berichten wirst.

    Herzlich

    Josia

    1. Profitieren tut davon doch jeder in irgendeiner Weise oder 😉 Wie gesagt, bei mir wurde durch die Bereitstellung immer der hohe Lesekonsum ausgeglichen, weil ich mir all die Bücher als Studentin niemals leisten könnte. Ich finde es super, dass du das mit den Verlagen so kommunizierst und du da etwas entspannter rangehen kannst. Ich habe da auch noch nie schlechte Erfahrungen gemacht, dass jemand gemeckert hat, wenn es halt mal acht Wochen gedauert hat. Aber trotzdem hasse ich dieses Druck-Gefühl. Vielleicht lässt sich das ja jetzt etwas reduzieren 🙂

      Alles Liebe, Ela

  3. Liebe Ela,
    das finde ich eine gute Idee!
    Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal mehr Bücher als Rezi-Exemplar angefragt und auch bekommen, drei Stück. Aber ich merke auch, dass das meinemeigentlichem Vorhaben, meinen Sub zu verkleinern, in die Quere kommt. 😀 Außerdem will ich nicht immer nur so das neuste vom neusten lesen, so viele alte Bücher warten auch darauf gelesen zu werden <3
    Ich bin gespannt, wie das Jahr für dich wird und als Statistik Liebhaberin finde ich natürlich den letzten Abschnitt auch toll.
    Viel Spaß von ganz vielen nicht-Rezi-Exemplaren 🙂

    1. Hallo Yvonne,

      danke, die Idee ist schon seit Anfang des Jahres da, aber dann sind immer wieder neue Rezensionsexemplare dazugekommen. Aber irgendwann muss man ja mal anfangen 😀 Mir geht es in erster Linie nicht mal um den SuB-Abbau, sondern darum, dass Rezensionsexemplare gefühlt zu sehr mein Leseverhalten beeinflussen. So wie ich mich kenne, kaufe/tausche ich trotzdem weiter Bücher 😉 Immer nur das neuste zu lesen und zu besprechen ich wirklich langweilig, da gebe ich dir Recht.

      Ich bin auch sehr gespannt und werde auf jeden Fall berichten. Die Statistik werde ich dann natürlich gerne weiterführen 🙂

      Alles Liebe, Ela

  4. Hey Ela,
    ich finde das unglaublich mutig von dir und bin echt gespannt, ob das klappt wie du es dir vorstellst.

    Ich finde es eh super, wenn auch mal ältere Bücher rezensiert werden. Die haben es auch verdient. 🙂

    Hab einen tollen Abend!

    Ganz lieben Gruß
    Steffi

    1. Hallo Steffi,

      ich bin auch gespannt, momentan kann mir das nämlich noch gar nicht richtig vorstellen. Dafür waren die Rezensionsexemplare seit Blogbeginn vor 5 Jahren einfach zu präsent. Ich sehe das jetzt einfach mal als Experiment – entweder klappt es oder halt nicht.
      Ich finde es so wie du aber auch schöner, wenn mal ältere Bücher gezeigt werden und nicht immer überall dasselbe besprochen wird. Nach der fünften Rezension zu ein und demselben Buch klickt doch eh kaum noch jemand weitere an 🙂

      Hab einen tollen Tag
      Alles Liebe, Ela

  5. Hallo liebe Ela,

    ich kann deinen Schritt sehr gut nachvollziehen. Ich frage zur Zeit keine Rezensionsexemplare an und ich vermisse nichts. Im Gegenteil, meine Leselust kehrt langsam zurück, ich bin entspannter, habe wieder richtig Lust meinen Senf als Blogger in die Welt raus zu tippen. Trotzdem hatte ich in diesem Jahr bereits ein Rezensionsexemplar. Ich habe den Autor interviewt und vom Verlag das Buch geschickt bekommen. Bei solchen Situationen mache ich eine Ausnahme.

    Lass uns doch einfach gemeinsam mal in den Buchhandlungen bummeln, wenn du umgezogen bist! 😊

    Ganz liebe Grüße
    Karin

    1. Hallo Karin,
      das klingt sehr gut, ich kann mir gut vorstellen, dass man nichts vermisst und hoffe, dass ich mich schnell daran gewöhnt habe, vorerst nichts mehr anzufragen.
      Ausnahmen gibt es immer und es ist ja auch vollkommen okay, wenn es diese gibt (auch gerade, wenn du ein Interview hattest), aber es geht ja vor allem um die Massen, die man so pro Jahr anfragt. Da einfach mal einen Cut zu machen hilt bestimmt.

      Unbedingt sollten wir dann mal einen Buchhandlungsbummel machen! Ich gebe Bescheid, sobald der ganze Umzugsstress vorbei ist 🙂

      Liebe Grüße, Ela

  6. Hallo,

    ich wünsche dir viel Erfolg damit!

    Ich habe mal ein paar Monate lang nichts angefragt und das war sehr erholsam. Inzwischen frage ich wohldosiert nur noch wenige Bücher an – meist auf den Blogs wenig bis gar nicht besprochene Bücher, denn ich verliere schnell die Lust auf ein Buch, wenn man es überall sieht… Im Moment liegt hier zum Beispiel „Einer von uns schläft“ von Josefine Klougart, das habe ich in der Blogsphäre noch gar nicht wahrgenommen.

    Allerdings liegen hier zur Zeit tatsächlich mal wieder fünf Rezensionsexemplare, da muss ich wohl wieder runterfahren, damit ich nicht wieder zurückfalle in das alte Muster: viel zu viel anfragen und eigentlich nur Rezensionsexemplare rezensieren…

    LG,
    Mikka

    1. Hallo Mikka,
      vielen Dank! Ich kann das sehr nachvollziehen, dass einem schnell die Lust vergeht, wenn man immer die gleichen Bücher sieht. Ich hatte mir z. B. damals die signierte Hardcoverversion von „Someone new“ vorbestellt und dann war das Buch plötzlich überall da (und ist es teilweise immer noch), sodass ich gar keine Lust auf das Buch habe…

      Ich wünsche dir viel Erfolg dabei, deine wohldosierte Basis beizubehalten, dass es nicht zu stressig für dich wird.

      Liebe Grüße, Ela

  7. Hallo Ela!
    Ich bin echt gespannt, wie die kommende Zeit für dich wird! 🙂 Ich habe auch zuweilen das Gefühl, von Rezensionsexemplaren sehr eingeschränkt zu werden, weshalb ich mir monateweise Pausen gönne bzw auch versuche einfach so hier und da ein eigenes Buch zu lesen, ohne den Druck dahinter. Das klappt ganz gut, also denke ich, du wirst bestimmt gut mit deiner kleinen Challenge klarkommen 🙂

    Liebe Grüße!
    Gabriela

    1. Hallo Gabriela,
      ich bin auch sehr gespannt 🙂 Schön, dass du für dich deinen Weg gefunden hast, wie du mit den Rezensionsexemplaren umgehen möchtest/kannst und hoffe du behälst das bei. Da deine Erfahrungen so positiv klingen, bin ich sehr zuversichtlich, dass ich auch ohne Rezensionsexemplare klarkomme.

      Liebe Grüße, Ela

  8. Ich verstehe deine Entscheidung gut, ich selbst habe sie schon vor ein paar Jahren getroffen und bin bisher auch dabei geblieben. Ich bekomme hin und wieder noch Bücher über vorablesen, aber direkt beim Verlag angefragt habe ich tatsächlich seit Jahren nicht. Bei mir hat das auch zu viel (Zeit)druck aufgebaut und ich habe auch zu oft das Problem gehabt, gar nicht genug für eine Rezension zu sagen zu haben. So fühle ich mich viel wohler und meinem SuB geht es auch weiterhin mehr als gut, obwohl ich jetzt mehr dazu komme, die Bücher auch zu lesen statt sie nur zu sammeln 😀
    Ich bin gespannt, ob dein Vorhaben klappt und so läuft wie erhofft. 🙂

    1. Hallo Jacquy,
      das finde ich wirklich großartig, dass du die Rezensionsexemplare schon vor Jahren aufgegeben hast. Ich hoffe, ich kann mir daran ein Beispiel nehmen 🙂
      Das Problem mit dem zu wenig sagen kenne ich, das ist ja auch einer der Gründe, warum ich es mal ohne Rezensionsexemplare versuchen möchte.
      Und dem SuB tut es sicherlich auch gut 😉

      Liebe Grüße, Ela

  9. Liebe Ela,

    da bin ich total gespannt darauf, wie du das Jahr schaffst.
    Ich gebe dir auch in vielen Punkten recht, meinem SuB nützten die Rezensionsexemplare auch nicht wirklich was …. Jedoch habe ich nun bei mir selbst gemerkt, dass ich nur selten solche extrem gehypten Exemplare anfrage – irgendwie bin ich selbst bei Neuerscheinungen der Nischenleser *lach*, eben weil ich versuche zu verzichten, diese Bücher zu lesen, die die halbe Bloggerwelt gerade als das NonPlusUltra ansieht.
    Und ich versuche mich nicht mehr selbst damit unter Druck zu setzen, auch meine „alten“ Bücher zu lesen, die es durchaus wert sind!

    Ich müsste meinen SuB mal wieder neu aufgliedern, habe die Liste schon lange vernachlässigt. Weiss aber selbst, dass ich viele Schätze noch darauf liegen habe.

    Hab eine schöne Woche &
    Liebe Grüße Anett.

    1. Hallo Anett,
      das finde ich super, dass du Nischenleser bist. Hatte das auch immer mal wieder versucht, zwischendrin mal Bücher anzufragen, die nicht jeder aufm Plan hat. War auch mal ganz erfrischend 🙂
      Dann wünsche ich dir viel Spaß mit deinen Schätzen auf dem SuB!

      Liebe Grüße, Ela

  10. Hallöchen,
    ich finde dein Vorhaben toll! Ich habe ganz, ganz lange keine Rezensionsexemplare mehr angefragt, jetzt vor kurzem aber wieder damit angefangen. Es ist halt doch irgendwie eine tolle Chance, die ich auch gerne mal nutze. Trotzdem finde ich dein Vorhaben toll, gerade in Hinblick auf den SuB. Ich sollte den SuB-Abbau auch mal wieder etwas ernster nehmen. Das größere Problem bei mir ist aber gerade das Leihen und nicht das Anfragen 😀 Ich hoffe, ich kriege das wieder hin, damit mein SuB endlich mal kleiner wird.
    Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf deine Updates 🙂
    Liebste Grüße, Kate

    1. Hallo Kate,

      das stimmt, die Möglichkeit ist super und ich nutze sie auch gerne, aber oft merke ich, dass es einfach zu viel wird. Ich wünsche dir Erfolg beim SuB-Abbau 🙂

      Liebe Grüße, Ela

  11. Hallo 🙂

    Ich habe es schon immer so gehandhabt, dass ich Rezensionsexemplare nur annehme, wenn ich es innerhalb von zwei Wochen lesen und rezensieren kann. Alles andere ist in meinen Augen (für mich persönlich, jeder mag das bitte handhaben wie er möchte!) unfair dem Autoren/Verlag gegenüber. Denn wenn ich z. B. weiß, dass ich es in sechs Wochen schaffe, hätte ich dann wohl gar keine Lust mehr auf das Buch (meine Leselust ändert sich sehr schnell) :D. Wobei es ja auch Blogger gibt, die Rezi-Ex teilweise nach einem halben Jahr noch ungelesen haben und es mit dem Kommentar „Das müsste ich auch mal lesen, aber…“ versehen.

    Ich blogge seit 2013 und hatte in den ganzen Jahren insgesamt rund 20 Rezensionsexemplare (ich habe sogar eine Liste darüber für mich persönlich). Ich habe selten selbst angefragt, sondern wurde eher von Self-Publishern angefragt.
    Momentan habe ich mir SuB-Abbau auf die Fahnen geschrieben und faste Bücher fast komplett (mit wenigen Ausnahmen). Mir ist es gerade extrem wichtig, die ungelesenen Bücher, die hier rumliegen, endlich mal zu lesen. Dazu habe ich gerade auch einen Post verfasst.

    Deshalb hat mich Dein Beitrag auch gleich so angesprochen 🙂 Vielen Dank für Deinen Post zu diesem Thema, der mich darin bestärkt, weiterhin darauf zu achten, nicht zu viel auf einmal anzunehmen (denn wenn, dann kam immer viel auf einmal und dann eine Weile nichts). Ich möchte es guten Gewissens schaffen und mich jetzt gerade auf meine selbst gekauften Bücher konzentrieren.

    Liebe Grüße Melli ♥

    1. Hallo Melli,

      das finde ich super, dass du es so mit den Rezensionsexemplaren handhabst. Ich habe immer versucht mir auch eine Frist von 4 Wochen maximal zu setzen, alles andere fände ich auch unfair. Aber sobald das eine Rezensionsexemplar gelesen/rezensiert war, kam sofort das nächste und irgendwann wurde es zu viel.

      Das mit dem SuB-Abbau finde ich super. Ich mache zwar kein Bücher-Fasten (funktioniert bei mir aus eigener Erfahrung sowieso nicht), aber ich möchte auch endlich mal die schönen Geschichten im Regal lesen.

      Ich werde mir deinen Beitrag zum SuB-Abbau gerne mal ansehen und wünsche dir natürlich weiterhin ganz viel Erfolg.

      Liebe Grüße, Ela

  12. Liebe Ela,
    Das finde ich spannend und freu mich jetzt schon auf ein Review. Ich kann Deine Argumente sehr gut nachvollziehen. Das Gefühl des „Lesen müssens“ kann einem den Spass an den Büchern schon trüben. Da ich mich durch Rezensionsexemplare auch verpflichtet fühle ein faires Miteinander zwischen Verlag und Blogger zu gewährleisten, setzt es ,ich schon auch unter Druck.
    Bin gespannt, wie es Dir ergeht.
    Liebe Grüße
    Isabel

    1. Hallo Isabel,

      dieses Lesen-Müssen ist absolut furchtbar und mir persönlich hat es schon so oft den Spaß genommen. Das mit dem fairen Miteinander kann ich verstehen und sehe ich ebenfalls als wichtig an, daher kann ich deinen Druck ebenfalls nachvollziehen.

      Liebe Grüße, Ela

  13. Ich finde den Ansatz super. Durch die Rezi-Exemplare fühle ich mich sehr getrieben und gedrängt. Ich fordere selbst auch kaum noch etwas an, Die Bücher, die unverlangt bei mir auftauchen lese ich auch nicht mehr alle.
    Sofühle ich mich viel selbstbestimmter in dem was ich lese und vor allem in dem, über welche Bücher ich einen Beitrag verfasse.
    Doch schwer fällt es mir schon, dieser Verzicht. Deshalb gestatte ich mir ab und an eine Ausnahme.
    Viele liebe Grüße
    Silvia
    #litnetzwerk

    1. Hallo Silvia,
      ich bin ziemlich froh, dass sehr sehr selten bei mir ungefragt Bücher auftauchen. Und wenn es doch mal der Fall ist, haben die Verlage zumindest ein gutes Händchen dafür, da sie nach längerer Zusammenarbeit auch ungefähr einschätzen können, was einem liegt. Aber am Ende bin ich immer noch froh, wenn ich mir die Bücher, die ich anfrage, selbst aussuchen kann. Und ungefragt zugeschickte ReziEx lese ich auch nicht, wenn es mich gar nicht anspricht.

      Dass dir der Verzicht schwer fällt, glaube ich dir sofort. Ich vermute, ich werde da auch oft mit mir hadern. Ich finde es aber super, dass du ebenfalls nur das „Nötigste“ anfragst.

      Liebe Grüße, Ela

  14. Hallo Ela,
    ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du dein Vorhaben so umsetzt wie du es dir vornimmst. Bin gespannt, wie dein Fazit nächstes Jahr aussehen wird.
    Selbst fragt ich auch immer weniger an. Nur Bücher die ich auf jeden Fall lesen will und die, falls ich eine ABsage bekomme, eh gekauft hätte.

    Liebe Grüße
    Lilly

    1. Hallo Lilly,
      das ist lieb, danke fürs Daumen drücken 🙂
      Deinen Ansatz finde ich super! Zwischendrin hatte ich das auch mal gemacht von wegen nur die Bücher anfragen, die ich auch gekauft hätte, aber dann waren da trotzdem immer wieder so viele tolle andere, neue, spannende Neuerscheinungen… es ist ein bisschen ein Teufelskreis.

      Liebe Grüße, Ela

  15. Hey 🙂
    Ein sehr interessanter Artikel und ich finde mich in einigen Punkten wieder. Auch mir ist es schon passiert, dass ich zu einem Buch nicht genug für eine Rezension zu sagen hatte, es aber ein Rezensionsexemplar war. Oder, dass ich keine Lust mehr auf das Buchhatte, nachdem ich es angefragt habe.
    Ich hatte defintiv Phasen, in denen ich es mit dem Rezensionsexemplaren übertrieben habe und es überhand genommen hat.
    Nachdem ich mein Konsumverhalten reflektiert habe, habe ich für mich beschlossen nur noch Bücher anzufragen, die ich unbedingt lesen möchte und die ich mir auch selber gekauft hätte. Wenn ich keine Vorfreude auf ein Buch empfinde, dann lasse ich das Anfragen komplett. Hier in Hamburg haben wir tolle Bücherhallen, aus denen ich mir die Bücher sonst auch ausleihen kann, ohne selber viel Geld auszugeben, denn als Studentin muss auch ich aufs Geld achten.
    Bisher funktioniert es wirklich sehr gut, denn ich empfinde keinen Stress mehr wenn ich Rezensionsexemplare erhalte oder nur an sie denke. Und ich kann wieder leichter das lesen, was ich unbedingt lesen will. Dank der tollen Bücherhallen hier läuft es zwar nicht all zu gut mit dem SuB-Abbau, aber er wächst zumindest auch dank Rezensionsexemplaren nicht weiter an.
    Dein Artikel inspiriert mich jetzt aber auch irgendwie, dass ich vielleicht selber mal ein paar Monate auf Rezensionsexemplare verzichten könnte. Darüber muss ich mir wirklich noch mal Gedanken machen. Aber Lust auf einen solchen Verzicht hätte ich ja schon.

    Liebe Grüße
    Isabell

    1. Hallo Isabel,

      ja, dieses Studentenleben und Rezensionsexemplare. Das verträgt sich zu gut bzw. ich kenne diese Versuchung. Das mit den Bücherhallen finde ich super, also quasi das Prinzip einer Bibliothek? Mein SuB persönlich stört mich nicht, aber ich bin auch nicht unbedingt der Freund von Bibliotheken, weil ich die Bücher dort ja auch in einer gewissen Frist zurückgeben muss. Dann leihe ich mir lieber Bücher über die Plattform Skoobee 🙂

      Ich wünsche dir super viel Erfolg, beim Verzichten bzw. dass du weiterhin so erfolgreich entspannt lesen kannst.

      Alles Liebe, Ela

  16. Hallo Ella,

    sehr interessanter Beitrag.
    Ich lese ehrlich gesagt fast keine Rezensionsexplare.
    Dafür gibt es drei gründe:

    Zum einen lese ich kaum auf Deutsch. Ich lese fast nur englische Bücher. Die Werke der meisten deutschen Autor_innen interessieren mich leider nicht. Es gibt zwar auch Platformen über die man als ausländischer Blogger englische oder amerikanische Bücher anfragen kann, aber da ich nicht auf englisch blogge, kommt das für mich nicht in Frage.

    Zum anderen interessieren mich die meisten gehypten Bücher nicht.

    Außerdem lese ich, ähnlich wie du, stark nach Stimmung. Es könnte gut passieren, dass ich ein Buch Anfrage und dann, wenn es ankommt, Lust auf ein anderes Buch habe. Da fände ich es dann unfair Verlagen und Autor_innen gegenüber Bücher anzufragen.

    Liebe Grüße und viel Erfolg bei deinem Experiment
    Elisa

    1. Hallo Elisa,

      deine Gründe kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Ich würde auch gerne viel mehr auf Englisch lesen, weil ich da ziemlich eingerostet bin und vermute, dass mir englische Bücher helfen könnten, wieder reinzukommen. Aber dann waren da immer die Rezensionsexemplare… Deinen Entschluss auf Englisch zu lesen kann ich aber gut nachvollziehen, ich hab auch schon oft gehört, dass die Bücher in Originalsprache weitaus besser sein sollen, als deutsche Übersetzungen.

      Von daher finde ich es super, dass du keine Rezensionsexemplare anfragst und ganz nach Stimmung und auf Englisch liest.

      Liebe Grüße, Ela

  17. Liebe Ela,
    mir geht es mit Rezensionsexemplaren genau wie dir. Anfangs fand ich es noch toll, dass man ein Buch, das man ohnehin lesen möchte, quasi umsonst bekommt, aber nach und nach musste ich dann doch merken, dass mich Rezensionsexemplare ziemlich stressen. Manchmal komme ich einfach nicht hinterher oder – wie du auch gesagt hast – zu manchen hat man einfach nicht sonderlich viel zu sagen und dann nagt das schlechte Gewissen an einem. Deshalb bin ich mittlerweile auch dazu übergegangen viel weniger anzufragen, vor allem bei eBooks muss ich mich arg zusammenreißen, weil es so verdammt einfach ist über Netgalley Bücher anzufragen, aber seitdem ich mehr selbstgekaufte oder aus der Bibliothek ausgeliehene Bücher lese lese ich zumindest wieder etwas entspannter, weil ich keinen Zeitplan im Hinterkopf habe, sondern lesen kann worauf ich Lust habe und das mit gutem Gewissen.

    Liebe Grüße,
    Katharina
    #litnetzwerk

    1. Hallo Katharina,

      es freut mich, dass du so positive Erfahrungen machen konntest, was den Verzicht auf Rezensionsexemplaren angeht. Bei NetGalley gehe ich aus diesen Gründen schon gar nicht mehr rein, sondern versuche das tapfer zu ignoieren 😀

      Ich hoffe, du kannst auch weiterhin so entspannt lesen, irgendwann finden ja doch die Bücher, die man lesen will zu einem, von daher muss man sich da vielleicht auch nicht stressen.

      Liebe Grüße, Ela

  18. Liebe Ela,
    ein sehr interessanter Artikel 🙂

    Ich muss zugeben, dass ich REs mittlerweile gar nicht mehr anfrage, außer bei Verlagsterminen auf Messen, aber das sind Verlage, mit denen ich eh eng zusammenarbeite und dort „reicht“ es fürs Erste oft aus, überhaupt über das Buch zu schreiben – auf dem Blog und den sozialen Medien.
    Und ich sehe das mittlerweile darüber hinaus etwas lockerer. Natürlich ist es ein Privileg, Bücher „kostenlos“ zu erhalten, damit man über sie schreibt. Dennoch ist der Lohn, wenn man das mal so betrachtet, recht klein in Relation zum Aufwand. Man liest es stundenlang, das Verfassen der Rezension nimmt ebenfalls Zeit und Mühe in Anspruch, ebenso Fotos etc. Und ich persönlich werde eher durch Instagram-Postings oder Neuzugängebeiträge auf Bücher aufmerksam, Rezensionen lese ich selten.
    Grundsätzlich finde ich es aber gut, wenn man sich was REs betrifft zurückhält, wenn man schon weiß, dass das zeitlich nicht wirklich drin ist. Aber wie gesagt: das Drum Herum ist auch Werbung 🙂

    Liebe Grüße,
    Nicci

    1. Hallo Nicci,

      das mit dem „Lohn“ ist natürlich richtig. Die Zeit die man da reinsteckt, steht oftmals gar nicht im Verhältnis, aber die Möglichkeit ist trotzdem schon sehr gut.

      Ich werde meistens auch über Instagram auf neue Bücher aufmerksam. Rezensionen lese ich nur, wenn ich das Buch schon kenne, weil ich sonst Angst habe gespoilert zu werden (es sei denn ich kenne den Blog so gut, dass ich weiß, die Person schreibt spoilerfrei). Ich mag es aber auch lieber, wenn man nicht Stapel von Rezensionsexemplaren hat, daher finde ich es auch okay, wenn man mal ganz drauf verzichtet. Es freut mich, dass das bei dir so gut klappt 🙂

      Liebe Grüße, Ela

  19. Den Text hätte ich schreiben können.
    Irgendwann will man nicht mehr lesen, man muss lesen. Ob man gerade Zeit oder Lust hat. Mit irgendetwas bezahlt man eben, entweder mit Geld oder mit seiner Lust.

    Ich stelle nur fest, dass es sehr schwer ist, von den Reziexemplaren loszukommen. Das Buchbudget für den Monat ist aufgebraucht und man wird auf ein interessantes Buch aufmerksam, und schon hängt man wieder am Haken. Ein Teufelskreis. Ich hoffe, ihn irgendwann durchbrechen zu können.

    Dir wünsche ich jedenfalls ganz viel Stärke.

    1. Das stimmt natürlich, die Versuchung ist immer groß, wenn das Geld im Monat zu Ende geht. Vielleicht schaffst du es ja auch irgendwann mal ohne Rezensionsexemplare.

      Liebe Grüße, Ela

  20. Hallo Ela,
    Ein sehr interessanter Beitrag! Ich bin noch recht neu in der Bloggerszene und hab mich daher noch gar nicht mit Rezensionsexemplaren auseinandergesetzt, aber ich glaube, ich werde es auch nur für Freunde machen, da ich mir die Freiheit erhalten will zu lesen, was mir gerade gefällt. 😀 Und Zeit ist für mich auch ein wichtiger Faktor, da ich noch so viel anderes als den Blog in meinem Leben habe.
    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Challenge!
    Liebe Grüße, Aurora

    1. Hallo Aurora,

      danke schön. Am Anfang meiner „Bloggerkarriere“ hatte ich mich mit Rezensionsexemplaren auch noch nicht auseinandergesetzt, das kam später, aber irgendwann waren sie halt immer präsent. Das mit der Zeit ist natürlich richtig. Ich blogge nun schon seit 5 Jahren und merke auch, wie sich die Prioritäten einfach verändert haben. Der Blog ist mir nach wie vor wichtig, aber halt nicht mehr immer an erster Stelle. Manchmal muss er auch einfach paar Tage oder so warten 🙂

      Liebe Grüße, Ela

  21. Ich frage mich grad wirklich, warum ich gar kein Trackback bekommen habe?! Auf jeden Fall vielen Dank für die Erwähnung 🙂

    Für mich war es eine sehr gute Entscheidung, mittlerweile komplett auf Rezensionsexemplare zu verzichten. Gibt ja doch viele Möglichkeiten, günstig oder kostenlos an Bücher zu kommen. Zumindest für mich ist es einfach viel schöner, dass ich die Reihenfolge frei festlegen kann. Und auch abbrechen kann, ohne dass ich da den Verlag benachrichtigen muss oder so. Dieser Druck hat mich stärker belastet, als ich erwartet hatte, und dementsprechend ist es jetzt viel angenehmer.

    Bin schon sehr gespannt, wie deine Bilanz nach einem Jahr aussehen wird! 🙂

    1. Hallo Elena,

      gute Frage, aber irgendwie bekomme ich auch keine Trackbacks mehr angezeigt. Müsste ich mal in den Einstellungen suchen … Zurück zum Thema: Es freut mich, dass du so gute Erfahrungen gemacht hast und hoffe sehr, dass ich nach einem Jahr auch so positiv bin, wie du 🙂

      Liebe Grüße, Ela

  22. Huhu Ela,

    ich habe durch Zufall gestern Deinen Beitrag gefunden und Du sprichst mir so aus dem Herzen! Ich hoffe es ist okay (ich habe Dich in meinem Beitrag auch verlinkt und erzählt, dass die Idee ursprünglich von Dir stammt) aber ich möchte mich dem Versuch gerne anschliessen. Ich merke dass ich von dem Punkt „Ich nehme keine Rezi Exempplare mehr an“ zu „ich frage fröhlich weiter Rezie Exemplare an“ gelangt bin und das tut mir aus vielerei Sicht absolut nicht gut. Ich habe noch einige offen aber ich frage ab sofort nix mehr an und würde gerne mit Dir zusammen schauen wie wir mit der Erfahrung klarkommen und ob wir durchhalten!

    Ich verlinke meinen Beitrag nicht extra, aber wenn Du Interesse hast findest Du ihn sicher schnell auf meinem Blog.

    Ich danke Dir für die tolle Idee und lasse liebe und motivierende Grüße da! Ich wünsche uns ein interessantes, abwechslungsreiches und vorallem lesereiches Jahr.

    Liebe Grüße Tanja

    1. Hallo Tanja,

      klar, du kannst dich super gerne anschließen! Freut mich, dass du es auch versuchen willst und ich wünsche dir auf jeden Fall sehr viel Erfolg. Ich bin gespannt, was nach einem Jahr rauskommt 🙂

      Dir auch eine spannende Lesezeit!

      Liebe Grüße, Ela

  23. Guten Morgen Ela,

    ich kann es sehr gut nachvollziehen was du beschreibst – ich bin zwar nicht so konsequent wie du, aber ich fordere schon länger nicht mehr so viel an wie „früher“. Der Reiz ist natürlich da bei so vielen Neuerscheinungen, aber das ist eben auch die Kehrseite der Medaille, da es einfach zu viel ist und nicht alles lesen kann, vor allem nicht in so einer kurzen Zeit.

    Mittlerweile frage ich nur noch nach Rezi-Exemplaren wenn ich mir wirklich sicher bin und ich weiß, dass es in meinen Zeitrahmen passt. Dabei bin ich sehr streng mit mir, weil ich eben auch vieles auf dem SuB habe, das schon lange wartet und auch auf meiner Wunschliste Bücher schon ewig warten und die möchte ich jetzt endlich in Angriff nehmen.

    Ich hab auch das Gefühl dass dieser „Trend“, wenn man es denn so nennen mag, schon seine Kreise zieht – ich höre jedenfalls immer öfter, dass von Rezi-Exemplaren Abstand genommen wird.

    Ich hab deinen Beitrag übrigens auch heute in meiner Stöberrunde verlinkt 🙂

    Liebste Grüße, Aleshanee

  24. Hallo Aleshanee,

    diesen Trend kann ich jetzt aufgrund der vielen Kommentare auch sehen bzw. ist es mir vorher einfach nie so extrem aufgefallen. Und ich finde es super, dass du da sehr streng mit dir umgehst. Ich wünsche dir sehr, dass es so bleibt 🙂

    Vielen Dank auch fürs verlinken!
    Liebe Grüße, Ela

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich akzeptiere, dass meine Daten bei Abschicken des Formulars gespeichert werden.